Verkündet die Frohe Botschaft!

Als Christ wird man besonders im Westen von der säkularen Welt angehalten seinen Glauben gefälligst privat auszuüben und niemanden damit zu behelligen. Eine offene Verkündigung der Frohen Botschaft durch Wort und Leben wird oftmals als Nötigung betrachtet. Andererseits soll ein Christ eine ständige Verneinung von Religion und christlichen Glauben, christlicher Symbole sowie deren Abwertung durch die säkulare Gesellschaft ertragen. Sie sieht Glaube als etwas aufgesetztes, hinzukommendes zum Menschen, womit von ihr zwar Glaube als persönliche Entscheidung eingegrenzt wird, jedoch dann ein bekennender Gläubiger als Person ausgegrenzt.

Doch auch Christen haben am Rückzug des Glaubens in der Gesellschaft Anteil. Oft wird keine frohe, sondern eine Drohbotschaft verkündet. Anstatt Jesus, die Tür, zu zeigen, patrouilliert man selbstgerecht vor dieser Tür auf und ab, geht aber selbst nicht hinein. Dabei trägt man Schilder mit etwa 1Kor 6:9-10 (Oder wisst ihr nicht, dass Ungerechte das Reich Gottes nicht erben werden? Irrt euch nicht! Weder Unzüchtige noch Götzendiener noch Ehebrecher noch Lustknaben noch Knabenschänder noch Diebe noch Habsüchtige noch Trunkenbolde noch Lästerer noch Räuber werden das Reich Gottes erben), – und liest nicht weiter (1Kor 6:11a): „Und das sind manche von euch gewesen“.

Früher ebenso, aber gerade heute brauchen besonders junge Menschen Halt, Sinn, Ziel und Freude im Evangelium Jesu, um ihr Leben in einer vom Verwirrer verwirrten Welt gehaltvoll zu leben. Wie Jesus, die „Fürexistenz, Proexistenz“ schlechthin, sollen Christen mehr verkünden, wofür sie stehen und nicht ständig wogegen sie sind. Verbote lässt die Liebe zum Herrn sowieso bald zu freudig, weil heilvolle, angenommene Weisungen werden. Wichtiger ist zur Evangelisation deshalb zuvorderst die Botschaft, dass Jesus einzig jener ist, der heilen kann, Sinn und Ziel gibt, Frieden und Ruhe schenkt. Besonders junge Menschen brauchen diese Botschaft und sie wird leichter von ihnen angenommen, wenn sie persönlich und authentisch verkündet und selbst gelebt wird.

Über alle christlichen Konfessionen hinweg muss Verkündigung des Evangeliums eine gemeinsame und verbindende Aufgabe aller Christen sein. Bereits die Liebe zum Herrn und zu den Menschen muss Christen drängen, möglichst viele für Gott retten zu helfen. Der Hl. Geist wird dabei im Gebet den richtigen Zeitpunkt und die richtige Weise für das richtige Wort für jeden einzelnen finden. Dabei ist jedoch Voraussetzung, dass man selbst die Freude der Erlösung wirklich angenommen hat, erlöst ist.

S.D.G.

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