Blogkapelle

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Dankgebet zu Gottes Zorn

Ich danke Gott dafür, dass seine Liebe für mich kämpfen wird. Er ist zornig gegenüber jenen, die seine Kinder hassen und zerstören wollen.

Ich danke Gott dafür, dass er mir zeigt: ich bin ihm nicht gleichgültig. Gott will mich bei sich haben und er gibt mir seine Offenbarung, die mir sagt, dass auf dem breiten Weg sein gerechter Zorn auf mich wartet, weil er nicht zu ihm führt.

Ich danke Gott, dass sein Zorn nicht das letzte Wort hatte, sondern seine Liebe. Denn er sandte seinen Sohn, damit ich armer Sünder reich werden kann, beschenkt mit den Reichtümern Gottes im Glauben an seinen Sohn.

Ich danke Jesus, mein Herr und mein Gott, dass er durch sein Kreuz den gerechten Zorn Gottes auf sich nahm und mich davor erlöste, vor diesem selbst allein bestehen zu müssen, denn dann wäre ich verloren.

Ich danke Jesus, mein Herr und mein Gott, dass er mich durch sein Verhalten mit den Tempelhändlern ermahnte, meinen Leib, seinen Tempel im Willen Gottes zu bewahren und nicht mit seiner Liebe handeln zu wollen, sondern sie ausschließlich empfangen zu können, um sie weiterzuschenken.

Ich danke dem Hl. Geist, dass er mein Wollen in den Willen Gottes stellen will und mir auch seine Kraft dafür gibt, damit ich mich nicht Gottes Zorn hingebe, sondern mich wirklich nach seiner Liebe sehne und nicht nur „Herr, Herr“ rufe und nicht tue, was er mir aufträgt.

Ich danke Gott dafür, dass er in den letzten Tage noch viele Menschen retten will, indem er sie aufrüttelt, durch die Verkündigung seiner barmherzigen Liebe sowie auch durch Plagen und Katastrophen, und ich für alle Menschen und mich beten darf, damit uns nicht sein Zorn aus Egoismus und der Hingabe zum Bösen mehr wert wäre, als seine Liebe.

Möge unser, mein Platz bei Gott im Himmel sein und neben uns der vorbereitete Platz nicht frei bleiben.

„Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich! Im Hause meines Vaters sind viele Wohnungen. Wäre es nicht so, hätte ich es euch gesagt; denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten.“ (Joh 14:1-2)

Te Deum

Großer Gott meines Lebens, ich will dir lobsingen
an allen drei Ufern deines einigen Lichts!
Ich will mit meinem Lied ins Meer deiner Herrlichkeit springen:
unterjauchzen will ich in den Wogen deiner Kraft!

Du goldener Gott deiner Sterne, du rauschender Gott deiner Stürme,
du flammender Gott deiner feuerspeienden Berge,
Du Gott deiner Ströme und deiner Meere, du Gott aller deiner Tiere,
du Gott deiner Ähren und deiner wilden Rosen;
Ich danke dir, dass du uns erweckt hast, Herr,
ich danke dir bis an die Chöre deiner Engel, Sei gelobt für alles, was da lebt!

Du Gott deines Sohnes, großer Gott deines ewigen Erbarmens,
großer Gott deiner verirrten Menschen,
Du Gott aller, die da leiden,
du Gott aller, die da sterben, brüderlicher Gott auf unsrer dunklen Spur:
Ich danke dir, dass du uns erlöst hast, Herr,
ich danke dir bis an die Chöre deiner Engel, Sei gelobt für unsre Seligkeit!

Du Gott deines Geistes, flutender Gott in deinen Tiefen von Liebe zu Liebe,
Brausender bis hinab in meine Seele,
Wehender durch alle meine Räume,
Zündender durch alle meine Herzen,
Heil’ger Schöpfer deiner neuen Erde:
Ich danke dir, dass ich dir danke, Herr,
ich danke dir bis an die Chöre deiner Engel:

Gott meiner Psalmen, Gott meiner Harfen,
großer Gott meiner Orgeln und Posaunen,
Ich will dir lobsingen an allen drei Ufern deines einigen Lichts!
Ich will mit meinem Lied ins Meer deiner Herrlichkeit springen:
unterjauchzen will ich in den Wogen deiner Kraft!

(Gertrud von le Fort)

Orthodoxes Gebet zum hl. Antonius dem Einsiedler

Mit den Strömen Deiner Tränen
hast Du in der Dürre der Einsamkeit den Garten bestellt /
durch Deine Rufe aus der Tiefe
brachten Deine Leiden hundertfache Frucht hervor /
Du bist ein hell strahlendes Licht für diese Welt geworden
durch die Wunder die Du wirkst +
Seliger Vater Antonius / tritt ein bei Christo unserem Gott
für das Heil unserer Seelen +

Als Bürger der Wüste und Engel im Leibe
bist Du zum Wundertäter geworden /
Gott tragender Vater Antonius +
Durch Fasten / Nachtwachen und Beten empfingest Du himmlische Gnadengaben /
und hast die Kranken und die Seelen der Gläubigen /
die zu Dir kamen / wunderbar geheilt +
Ehre sei dem / der Dir die Kraft gab /
Ehre sei dem / der Dich krönte /
Ehre sei dem / der durch Dich allen Wesen Heilung wirkt +

(orthodoxes liturgisches Gebet aus dem Stundenbuch)

Weiheakt an die barmherzige Liebe

Mein Gott! Glückselige Dreifaltigkeit, ich verlange danach, dich zu lieben und dahin zu wirken, dass du geliebt wirst…
Ich verlange danach, deinen Willen restlos zu erfüllen und zu der Herrlichkeit zu gelangen, die du mir in deinem Reich bereitet hast, mit einem Wort: Ich verlange danach, heilig zu werden; aber ich fühle meine Ohnmacht und ich bitte dich, mein Gott, sei Du selbst meine Heiligkeit.

Da du mich so sehr geliebt hast, dass du mir deinen einzigen Sohn gabst, dass er mein Erlöser und mein Bräutigam sei, so sind auch die unendlichen Schätze seiner Verdienste mein. Freudig bringe ich sie dir dar und flehe dich an, nicht anders auf mich zu schauen als durch das Antlitz Jesu hindurch und in seinem von Liebe brennenden Herzen.

Ich bringe dir alle Verdienste der Heiligen dar, die im Himmel und auf Erden sind, ihre Akte der Liebe und die der heiligen Engel; schließlich opfere ich dir, glückselige Dreifaltigkeit, die Liebe und Verdienste der heiligen Jungfrau, meiner geliebten Mutter, auf. Ihr überlasse ich ganz meine Opfergabe mit der Bitte, sie dir darzubringen.
Mein geliebter Bräutigam hat uns in den Tagen seines irdischen Lebens gesagt: „Alles, worum ihr den Vater in meinem Namen bitten werdet, das wird er euch geben!“ So bin ich gewiss, dass Du meine Wünsche erhören wirst. Ich weiß es, mein Gott, je mehr du geben willst, um so mehr steigerst Du das Verlangen. Ich fühle in meinem Herzen unermessliche Wünsche, und mit Vertrauen bitte ich dich, zu kommen und von meiner Seele Besitz zu ergreifen.

Ich möchte dich trösten wegen der Undankbarkeit der Sünder und bitte dich inständig, nimm mir die Freiheit weg, dir zu missfallen. Wenn ich manchmal aus Schwachheit falle, so möge dein göttlicher Blick mich reinigen, alle meine Unvollkommenheiten verzehren wie ein Feuer, das alles in sich selbst verwandelt .

Ich danke dir, mein Gott, für alle Gnaden, die du mir gewährt hast, ganz besonders dafür, dass du mich durch die Feuerprobe des Leidens hindurchgehen ließest. Mit Freude werde ich dich am Jüngsten Tag betrachten, wenn Du das Zepter des Kreuzes tragen wirst. Da du dich gewürdigt hast, mir Anteil zu geben an diesem so kostbaren Kreuz, hoffe ich, im Himmel dir ähnlich zu sein und an meinem verklärten Leib die geheiligten Wundmale deines Leidens zu tragen.

Nach dieser Zeit hier auf Erden hoffe ich, in der Heimat mich an dir zu erfreuen, aber ich will keine Verdienste für den Himmel anhäufen, ich will einzig um deiner Liebe willen arbeiten, in der alleinigen Absicht, dich zu erfreuen, dein Heiligstes Herz zu trösten und Menschen zu dir zu führen, die dich ewig lieben werden.

Am Abend dieses Lebens werde ich mit leeren Händen vor dir erscheinen, denn ich bitte dich nicht meine Werke zu zählen. Allen unseren gerechten Taten haften Flecken an in deinen Augen! Ich will mich also mit deiner eigenen Gerechtigkeit bekleiden und von deiner Liebe dich selbst als meinen ewigen Besitz empfangen. Ich will keinen anderen Thron und keine andere Krone als dich, mein geliebter Jesus!
Um in dieser Haltung vollkommener Liebe zu leben, opfere ich mich deiner barmherzigen Liebe auf und bitte dich, mich ohne Unterlass zu verzehren und die Fluten deiner unendlichen Zärtlichkeit in meine Seele einströmen zu lassen…

Mein geliebter Jesus, ich will mit jedem Schlag meines Herzens dir diese Weihe erneuern, bis ich dir von Angesicht zu Angesicht auf ewig meine Liebe beteuern darf!

Therese vom Kinde Jesus und vom Heiligsten Antlitz
(Bearbeitete Fassung des Theresienwerkes)

Gebet um die Bekehrung der Sünder

O mein Herr und Heiland Jesus Christus, ich bitte Dich nicht allein für mein Herz und die Segnungen, welche Deinem hochheiligen Herzen entströmen, sondern ich flehe zu Dir auch um das Wohl aller armen Sünder, welche Du mit Deinem Blute so teuer erkauft hast. Lasse sie doch alle kommen zu Deinem Herzen, zu dieser Quelle, ja zu diesem Meere Deiner unendlichen Liebe, damit sie in demselben von all ihren Vergehungen gereinigt werden, und sie Dich, als den süßesten Bräutigam ihrer Liebe, von jetzt an und allzeit lieben mögen. Gib allen und auch mir das selige Leben in Deinem Herzen. Amen.

Hl. Veronika Giuliani (aus „Herz Jesu, Quelle der Gnaden“, Düllmen 1926)

Gebet für den reinen Glauben

Gott, Herr, gütiger und wahrer Gott, du mein Schöpfer und Erlöser, du hast mich bezeichnet mit dem heiligen Licht deines Angesichts, du hast mich freigekauft um den teuren Preis des Blutes deines eingeborenen Sohnes, du hast mich neu geschaffen in der Hoffnung auf das Leben durch die Taufe mit der Kraft deines Geistes: Lass mich Satan, seinem Prunk und allen seinen Werken aus wahrhaftigem, vollkommenem und reinem Herzen heraus wirksam widersagen. Und lass mich an dich, Gott, meinen Schöpfer, durch Jesus Christus, deinen Sohn, der der Weg, die Wahrheit und das Leben ist, durch die Wirkkraft des Heiligen Geistes mit einem aufrichtigen, brennenden Glauben, bekränzt mit lebenskräftigen Werken, getreu glauben, nur dir anhängen und bis ans Ende unerschütterlich bei dir ausharren. Amen

Hl. Gertrud von Helfta (aus „Geistliche Übungen“, übersetzt von Schwalbe/Zieger, St. Ottilien 2008)

Mariengebet

Heilige Maria, Mutter Gottes,
du hast der Welt
das wahre Licht geschenkt,
Jesus, deinen Sohn — Gottes Sohn.
Du hast dich ganz
dem Ruf Gottes überantwortet
und bist so zum Quell der Güte geworden,
die aus ihm strömt.
Zeige uns Jesus. Führe uns zu ihm.
Lehre uns ihn kennen und ihn lieben,
damit auch wir selbst
wahrhaft Liebende
und Quelle lebendigen Wassers
werden können
inmitten einer dürstenden Welt.

Benedikt XVI. (aus Enzyklika. „Deus caritas est“ 2005)

Gott einen Ort sichern

Herr,
lass uns unser Leben leben,
weder wie ein Schachspiel, wo alles gerechnet wird,
noch wie ein Match, wo alles schwierig ist,
noch wie ein Theorem, das unseren Kopf zerbricht,
sondern wie ein unendliches Fest
wo sich dein Begegnen erneuert,
wie ein Ball,
wie ein Tanz,
in den Armen deiner Gnade,
in der universalen Musik der Liebe.
Herr, komm, uns einzuladen.

[zit. n. Madeleine Delbrêl, Gott einen Ort sichern. Texte-Gedichte-Gebete, hrsg. von Annette Schleinzer, Kevelaer 2007, 78]

Gebet des Nerses Snorhali

Jesus, der eingeborene Sohn des Vaters, Dein Blut ist wirklich ein Trank!

Du hattest die Worte der Schrift erfüllt
und Deinen Geist dem Vater zurückgegeben,
da traf Dich die Lanze des Soldaten
und eine Quelle entsprang Deiner Seite:

Wasser, damit wir uns waschen am heiligen Taufquell,
Blut, damit wir es trinken im Geheimnis der Eucharistie,
wegen der Wunde der Frau, die hervorging aus der Seite Adams und durch die der erste Mensch gesündigt hat.

Ich bin aus einem Fleisch, das von der Ursünde gezeichnet ist.
Und von einem Blut, vermischt mit Ackererde.
Doch Du hast mich gereinigt mit dem Tau aus Deiner Seite.
Und dann – bin ich zurückgefallen in die Sünde.

Lass nicht zu, dass ich dort verbleibe.
In Deiner Güte wasche mich von neuem.
Und sollte mir diese Gnade nicht zuteil werden,
so seien meine Sünden benetzt von meinen Tränen.

Öffne meinen Mund dem Fließen des Blutes,
das heilig quillt aus Deiner Seite:
Wie ein Kind am Busen der Mutter,
das gierig sucht die Mutterbrust.

Dann kann ich die Freude trinken
und jubele im Heiligen Geist
und köstlich wird munden dieser Kelch,
der Kelch der reinen Liebe, des unvermischten Weins.

Du bist dem vergänglichen Menschen das bleibende Geschenk.
Du bist es, der die Geschöpfe beschenkt,
die sterblichen und die unsterblichen.

Schenke Dich mir als Gnadengabe,
Du, der an alle das Leben austeilt.

Amen

Gebet der Mystikerin Gertrud von Helfta

Lass meinen Geist so sehr in deinem Geist versinken bis auf den Grund in einem Nu, dass ich wahrhaftig in dir begraben und so ganz aus mir die Einung mit dir getragen werde, dass mein Grab in dir niemand kennt als deine lebendige Liebe allein, die es versiegeln möge.

Ein Kommentar zu “Blogkapelle

  1. Ein von Jesus Christus der Hl. Schwester Faustyna Kowalska in einer Vision geöffnetes Gebet zur Bekehrung von Sündern :

    „O Blut und Wasser aus dem Herzen Jesu als Quelle der Barmherzigkeit für uns entströmt – ich vertraue auf dich.“

    Liken

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