Die sexuelle Revolution der „68er“ und ihre Folgen

Es ist der 31. Mai 2018. In der University of Notre Dame in Washington findet eine Konferenz von Wissenschaftlern statt, welche die Folgen der sexuellen Revolution seit der Studentenrevolte des Jahres 1968 beleuchtete. Auslöser dafür waren auch die im erschreckenden Maß zunehmende sexuelle Gewalt gegenüber Frauen und die Vermarktung ihres Körpers. Die Forscher betrachteten die Konsequenzen dieser sexuellen Revolution anhand von soziologischen, psychologischen, medizinischen und anderen Nachweisen. Das Material erlangte hinsichtlich der sogenannten „#MeToo-Debatte“ große Bedeutung. Dabei wurde von acht Wissenschaftlern über Empfängnisverhütung, Unfruchtbarkeit, Geschlechtskrankheiten, Pornografie, Leihmutterschaft und Menschenhandel referiert. Hier nur einige der Forschungsergebnisse: Weiterlesen

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„Es ist gut, dass ich bin“. Eine Botschaft nicht nur für junge Menschen

„Es ist gut, dass ich bin“. Eine Botschaft nicht nur für junge Menschen

Papst em. Benedikt XVI. setzte mit Begeisterung die Inspiration der Weltjugendtage des hl. Papstes Johannes Paul II. fort. Er stattete sie mit theologischer Tiefe aus und setzte die Eucharistie und die eucharistische Anbetung in den Mittelpunkt seiner Betrachtungen. In der Ansprache zum Weihnachtsempfang für die Mitglieder der Römischen Kurie am 22. Dezember 2011 im Sala Clementina sagte Papst em. Benedikt XVI. folgendes:

„Schließlich möchte ich als letztes, nicht zu übersehendes Kennzeichen der Spiritualität der Weltjugendtage die Freude nennen. Woher kommt sie? Wie erklärt sie sich? Sicher wirken viele Faktoren zusammen. Aber der entscheidende ist nach meinem Dafürhalten die aus dem Glauben kommende Gewissheit: Ich bin gewollt. Ich habe einen Auftrag in der Geschichte. Ich bin angenommen, bin geliebt. Weiterlesen

Wie lebt der Mensch am Ende des 21. Jahrhunderts?

Es ist noch nicht lange her, als das Smartphone begann das Leben der Menschheit grundlegend zu ändern, durch ein „outsourcing“ des Gehirns. Ob die Erfindung des Rades ähnlich plötzlich und umwälzend war? Jedenfalls beginnt nun eine virtuelle Welt mit der Wirklichkeit zu konkurrieren und vermengt sich mit ihr. Welche Trends und Möglichkeiten werden daraus entstehen, wie und mit welchen Wertvorstellungen wird der Mensch des ausgehenden 21. Jahrhunderts leben? Hier meine 5 Megatrends:

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Zum Tag der sozialen Medien: Was die Selbstsexualisierung von jungen Mädchen lehrt

Heute wächst eine Generation auf, in deren Lebenswelt soziale Medien eine große Rolle spielen. Online- und Offline-Realitäten werden oft nicht mehr unterschieden, die Inszenierung des Ich auf Facebook & Co soll mit der Wahrnehmung des Ich durch die Freunde identisch sein. Viele der Selbstdarstellungen wirken dabei wie ein Hilfeschrei nach emotionalen Halt und Beachtung. Gerade für Mädchen wird das Smartphone zur Nabelschnur hin zu ihrer Kuschelgruppe in der Schule. Ihre Selfies wollen durch Kussmund, groß geschminkte Kulleraugen und Dekolleté innerhalb ihrer Clique um Anerkennung und Beachtung werben. Dieses süß-sexy-Image lehnt sich dabei an das nur wenige Klicks entfernte Porno-Angebot des Webs an. Es wird zum Symptom einer Verwahrlosungstendenz, die sich in Ganztagesschulen und emotional belasteten Familienverhältnissen entwickeln, sie spiegeln familiäre Bindungserfahrungen wider.

Allerdings gleiten viele Schulmädchen nicht gleich ins Extreme ab, ihre Selbstunsicherheit wird in symbiotischen Mädchenfreundschaften oder sexualisierte Ich-Entwürfe kompensiert. Besonders junge Mädchen scheinen überall in der Welt mit ihrem Smartphone verwachsen zu sein. So lange sie wach sind, basteln sie an ihrem Social-Media-Auftritt und halten Kontakt zu ihrer Clique oder inszenieren ihre Mädchenfreundschaften. Alles was zählt, ist hübsch auszusehen und beliebt zu sein, eben dazu zu gehören. Dabei weben sie auch an einem Image des verkannten Stars. Pubertät trifft auf moderne Medien, aber erklärt dies alles? Weiterlesen

Der Dekalog zum Weltjugendtag

Der hl. Papst Johannes Paul II. initiierte die Weltjugendtage, Papst Benedikt XVI. setzte sie nicht nur fort, sondern sah es als Herausforderung an, den jungen Menschen in der heutigen Zeit den christlichen Glauben zu vermitteln. Dabei prägte er fünf Aktionsbereiche für eine christliche Erziehung der Jugend, die sich verbinden und ergänzen:

  1. Gott in einer Welt ohne Gott verkünden,
  2. die Kirche als einen vertrauenswürdigen Begleiter von Freunden entdecken,
  3. die Jugendlichen wie Väter und Mütter begleiten,
  4. die Suche nach der Wahrheit eröffnen,
  5. den Weg der Liebe zeigen.

Inspiriert vom Denken Papst Benedikt XVI. entstand zum 26. Jugendtag in Madrid 2011 ein „Dekalog“ für Jugendliche im 21. Jahrhundert. Der Verfasser war der junge Augustinerpater José Mª Herranz Maté. Er lautet: Weiterlesen