Zeit und Ewigkeit

Zeit und Ewigkeit

Ist nicht die Zeit eigentlich etwas völlig Fremdes für den Menschen? Wir leben, altern und sterben wegen und in der Zeit, sie ist verwoben und eingewoben mit uns, aber seltsam: Wir können dennoch mit der Zeit nicht richtig umgehen. Wir verschwenden sie, managen sie, gewinnen und verlieren sie. Manchmal wird unsere Zeit gefressen, wir lassen sie irgendwo liegen, aber so richtig besitzen können wir die Zeit nie. Als gehöre sie gar nicht zu uns. Als ob ein Fisch sich regelmäßig wundern würde, dass er nass ist. Woher kommt das? Weiterlesen

Atmosphäre – im Atemkreis sozialer Netzwerke

„Atmosphäre“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Atemkreis“. Den Begriff Atmosphäre kennen wir vor allem im Zusammenhang mit Räumen und Situationen: Eine Atmosphäre kann angespannt sein, heimelig, bedrohlich, friedvoll, festlich und so weiter.
Eine solche Atmosphäre ist viel mehr als ein durch Architektur und Einrichtung, Dekoration und Musik, Düfte und Geräusche, Licht und Schatten gestimmter Raum. Atmosphäre ist ein Geschehensverlauf, und das Entscheidende in diesem Geschehen sind die Menschen! Ihr Agieren und Interagieren, vor allem ihr Korrespondieren entscheiden über die Qualität der Atmosphäre. Weiterlesen

Lebenskunst ist …

Lebenskunst ist …

Lebenskunst zielt nicht zuletzt darauf hin, Beziehungen herzustellen und Umgangsstile zu entwickeln:

  • Stile des Umgangs mit sich selbst wie Selbsterkenntnis, Selbstkritik und Selbstrespekt
  • Stile des Umgangs mit anderen Menschen wie Empathie, gegenseitige Hilfe und tolerantes Verstehen ohne Unterwerfung und Symbiose
  • Stile des Umgangs mit den Dingen der Welt wie Verantwortung zu übernehmen für Gesellschaft und Umwelt
  • Stile des Umgangs mit Transzendenz, was letztlich meint, im Hinblick auf letzte Fragen, es wagen, sie zu stellen und damit Frieden zu finden

 

S.D.G.

Jesus, wahrer Gott, wahrer Mensch! Ja und dann?

Der Glaube an den Herrn ist nicht in erster Linie das Jawort zu einer Sache, an ein Ereignis, das da war oder in der Endzeit sein wird, sondern zu einer Person.

Der Glaube ist nicht das Ergebnis einer Überlegung, wohl aber der Glaubwürdigkeit jener Person, die fordert an ihn zu glauben. In dem Jesus tut, was er sagt, gibt er ein Zeugnis seiner Glaubwürdigkeit.

Durch die Person Jesus Christus ergibt sich dann als weiteres der Glaube an seine Sache, also an das Reich Gottes, das bereits hier beginnen kann, und weiterhin an Sachen und Dinge, die im Reich Gottes geschehen werden. Nur wer an Jesus glaubt, glaubt auch an diese Wirkungen und nicht umgekehrt. Weiterlesen

Österliche Gedanken über die Freude

Österliche Gedanken über die Freude

Das Wesen der Freude ist eine konstruktive Gefühlsbewegung, die dem Kern des Menschen, den positiven und kreativen Tiefenschichten seiner Seele entstammt. Jesus Christus fordert die Menschen aufgrund der von ihm erwirkten Erlösung auf, sich jeden Tag zu freuen und zu tanzen (Lk 6:23). Denn die menschliche Seele sehnt sich nach Freude. Freude bringt Vollbringen, bringt innere Bereicherung zum Ausdruck.

Man darf diese Freude nicht mit andere aus dem Alltag herausgehobene, von ihr abgesetzte Gefühle und Stimmungen verwechseln:

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Jesus sagt: Ökumene muss sein!

Jesus sagt: Ökumene muss sein!

Es gibt einen gemeinsamen Nenner unter Christen: jener, von dem sie ihren Namen erhielten, dem Gesalbten und Messias Jesus Christus. Er ist es, der ihnen aufgetragen hat eins zu sein. Dieser göttliche Auftrag trifft jedoch auf die menschliche Schwachheit. Eine davon, die luziferische, ist der Stolz.

Seit Luther scheinen Protestanten daraus und aus dem Stachel, nur die zweiten zu sein und endlos gespalten, was wiederum zu kompensierende Minderwertigkeit einflüstert, ihre Arroganz herzuleiten, als die nun besseren Christen keine Einheit mehr wollen zu müssen. Die lateinische und orthodoxe Kirche wiederum leitet ihre Arroganz gegenüber Protestanten davon ab, die ersten gewesen zu sein, ihre Tradition bis zu den Aposteln zurückverfolgen zu können, daher keiner Korrektur zu bedürfen und Einheit nur zu den „Bedingungen“ der West- und Ostkirche. Weiterlesen

Fastenzeit – Wüstenzeit

Fastenzeit – Wüstenzeit

40 – Die Zahl der Vorbereitung in der Hl. Schrift.
Auch eine Zeit des Weges mit Gott. Das Volk Israel mit der Stiftshütte in der Wüste, Jesus im Gebet mit seinem Vater bis zur Versuchung. In diesen geistig kargen Zeiten ist also Gott trotzdem immer gegenwärtig beim Menschen – nur der Mensch ist woanders.
Wüstenzeit kann eine Zeit der geistigen Askese sein, eine Reinigung. Sie lässt uns aber auch unseren Leib wieder spüren – inwieweit der Geist über ihn oder der Leib über dem Geist Herr ist. Weiterlesen

Wir alle zusammen – gegen den Coronavirus

Nehmen wir die Chance wahr und sind wir solidarisch, bringen wir die Menschheit zusammen und verfolgen das gemeinsame Ziel , die Ausbreitung dieses Virus so weit wie möglich zu verlangsamen, damit Krankenhäuser die Situation bewältigen können und ein Impfstoff entwickelt werden kann.
Tun wir alles, damit diese außergewöhnliche Situation das Beste in uns zum Vorschein bringt. Nehmen wir uns gemeinsam vor, Folgendes zu tun: Weiterlesen

Keine Romantisierung der Natur!

Menschen in der Stadt und auf dem Land dürfen nicht gegeneinander arbeiten, man darf sich nicht auseinanderdividieren lassen, um nachhaltige Lebenskonzepte zu ermöglichen. Man sitzt schließlich im selben Boot. Während die Ränder der Städte sich ungehindert ausweiten, Wohnraum immer teurer wird, und neue Industriegebiete entstehen, wird inzwischen immer öfter wirtschaftliche Entwicklung auf dem Land boykottiert oder dieses nur mehr als zu überbrückender Zwischenraum zwischen Städten deklariert.

Grüne, ökologische Politik (nicht nur von den Grünen) darf sich nicht allein auf eine finanziell abgesicherte städtische Wählerschaft konzentrieren und Menschen auf dem Land als ökologisch zu kolonialisierende und darin erst zu bildende Freizeitparkverwalter betrachten. Sogenannte Naturschützer stellen die Natur oft über dem Menschen und verneinen damit eigentlich dessen Natur. Natur wird zu einer pantheistischen Ersatzreligion. Weiterlesen

Eine kleine Schule der Kommunikation

In Foren und sozialen Medien verliert sich der Vorteil Face-to-Face, Vertrauen lässt sich weitaus schwieriger aufbauen. Umso wichtiger ist es rechte Kommunikationsformen zu verwenden und auch innerhalb einer Organisation, Gesellschaft und der Kirche unterschiedliche Talente zuzulassen, die sich ergänzen.

Bei einer Kommunikation müssen Adressat und Absender, Ich und Du, übereinkommen ein gleiches Ziel anzustreben:
Eine Debatte hat das Ziel seinen Standpunkt darzulegen. Eine Diskussion hat das Ziel die Gegenseite argumentativ zu überzeugen. Ein Diskurs hat das Ziel einen gemeinsamen Standpunkt zu finden. Ein Dialog hat das Ziel gemeinsam neue Erkenntnisse zu erlangen.

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