Katholische Kirche und Freimaurer

Katholische Kirche und Freimaurer

Die Geschichte zwischen katholischer Kirche und den Freimaurern war von Anbeginn der offiziellen Gründung letzterer 1717 angespannt. Dabei spielten viele Vorurteile, Missverständnisse und persönliche Feindschaften auf beiden Seiten eine Rolle, aber auch konkrete Konfrontation, etwa wenn Freimaurer entgegen ihrer in den Statuten festgelegten Pflichten politisch agierten, besonders während der Französischen Revolution, Ende des 19. Jahrhunderts in Frankreich oder dem Risorgimento in Italien. Auch das oftmals als relativierend wahrgenommene Gottesbild der Freimaurerei wird von der Kirche als unvereinbar mit der christlichen Frohbotschaft erkannt, ebenso die Geheimniskrämerei, die von den Freimaurern noch gepflegt wurde, um attraktiv zu bleiben. Deshalb gilt sicherlich nicht unberechtigt bis heute das Gebot der katholischen Kirche: Ein Katholik verlässt aufgrund einer schweren Sünde die volle Gemeinschaft mit der Kirche, wenn er zugleich Freimaurer ist, kurz: er ist exkommuniziert. Dennoch sollte dieses Urteil nicht davon abhalten, stets aufs Neue die Gründe dafür zu bewerten, den Prozess gegenseitigen Verstehens und Kennenlernens fortzuführen. Weiterlesen

Der Schutz der natürlichen Umwelt – eine Frage der Wahrheit und Liebe

Der Schutz der natürlichen Umwelt – eine Frage der Wahrheit und Liebe

Lange bevor Klimawandel und ein verantwortungsvoller Umgang mit der Natur und der Natur des Menschen in den Fokus der Gesellschaft gelangte, hat die Kirche mittels des Papstes ein rechtes Verhältnis zur Umwelt durch Beantwortung grundsätzlicher Fragen angemahnt. Als christliche Grundlage dient dabei die Liebe zum Schöpfer und seiner Schöpfung. Sie erst stellt den sorgsamen Umgang mit der Natur in Einklang mit der Würde des Menschen auf ein tragendes Fundament: Weiterlesen

Wie geht Autonomie statt Autoritarismus?

Wie geht Autonomie statt Autoritarismus?

Wer Autonomie statt Autoritarismus will, muss wissen, dass er dadurch mehr Verantwortung für sich und einer Gemeinschaft übernimmt, in der alle, auch Andersdenkende, diese Autonomie ermöglicht wird. Es bedeutet nicht, allgemein Hierarchien zu missachten, sondern seiner Verantwortung darin gerecht zu werden. Autonomie gelingt nicht durch Anarchie, denn einer äußeren Freiheit muss eine geordnete und darum feste innere Freiheit vorausgehen. Kein System kann langfristig und nachhaltig wirken, wenn es sich gegen das Leben vom Mutterleib an bis zu seinem natürlichen Ende stellt. Leben braucht Raum unter Achtung seiner natürlichen Grenzen, Sicherheit, um sich zu entfalten und es will Liebe, damit es erfüllt ist.

Unabhängig von einer politischen Gesinnung meint ein egoistischer Mensch der Gegenwart, er müsse sich frei machen von, anstatt für etwas oder jemanden. Dabei nimmt er sogar einen Autoritarismus in Kauf, der entsprechend seiner Gesinnung Verbote, sogar im Denken, ausspricht und autoritär durchzusetzen gewillt. So wechseln nur die äußeren Abhängigkeiten, weil im Innern des Menschen keine Freiheit und Frieden herrschen.

Wer Autonomie statt Autoritarismus will, muss deshalb folgendes beachten:

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Ezechiel und falsche Propheten – eine Hilfestellung für heute

In der Hl. Schrift werden falsche Propheten erstmals in Mi 2:6-11 erwähnt, also etwa im 8. Jh. v. Chr., und dort (in Vers 11) findet man auch eine Beschreibung eines „idealen“ falschen Propheten: „Ja, wenn einer käme und Dunst und Trug vorlöge: »Ich predige euch von Wein und Bier!«, das wäre ein Prediger für dieses Volk!“ In Mi 3:5-11 wird die Weissagung gegen Bezahlung angeprangert. Dtn 13:2-6 erklärt, dass falsche Propheten auch Wunder wirken können.

Das Problem der falschen Propheten wird in der Hl. Schrift in älterer Zeit jedoch erstaunlich wenig angesprochen. Das ändert sich allerdings in der Zeit von Jeremia und Ezechiel, also vor und während des babylonischen Exils (597-539 v. Chr.). Es ist eine Zeit des Zusammenbruchs des Alten und der Unsicherheit, was kommen wird. Im NT trifft man auf eine solche Zeit ab der Auferstehung Christi bis zu seiner Wiederkunft, also gerade für jene Zeit, in der wir heute leben. Auch dort wird vor falschen Propheten gewarnt und die Erfahrung zeigt, dass sie immer wieder auftreten. Deshalb hat uns Gott auch mit Ezechiel heute viel zu sagen, gibt uns Hilfestellung gegen einen lebensfeindlichen Zeitgeist oder die Herrschaft des Vaters der Lüge, Satan, die beide oft als prophetisches Wort den Menschen manipulieren wollen. Weiterlesen

Christlicher Glaubens-Check: die Ideologie/Philosophie der Partei der Grünen in Deutschland

Wollte der Marxismus die wirtschaftlichen Verhältnisse ändern, zielte die Philosophie der Frankfurter Schule im Neomarxismus darauf, die Kultur zu verändern. Aus einer gesellschaftlichen Revolution sollte auch eine kulturelle Revolution werden und beides kumulierte schließlich in die 68er-Bewegung. Hier sind auch die Grundlagen der Philosophie der grünen oder ökologischen Bewegung ab den 1970er Jahren zu suchen.

Kalter Krieg und sichtbare Schäden der Natur stellten das Wirken der kapitalistisch-technokratischen Machthaber in Frage und es entstanden eine Friedensbewegung und der Wunsch nach einer neuen Gesellschaft, die einen besseren Umgang mit der Natur forderte. Die grüne Philosophie wird zu einem Konglomerat von Gedanken des Neomarxismus, Gender, Feminismus, Pazifismus sowie Lehren fernöstlicher Philosophien und Naturreligionen, des Pantheismus, der Romantik und Esoterik. Wenige christliche Ansätze kommen dabei kaum zur Geltung. Diese Vielfalt an Grundlagen macht es schwer die einzelnen bestimmenden Weltanschauungen führender Persönlichkeiten innerhalb der grünen Politik zu identifizieren. Doch lassen sich aus den Aussagen führender Vordenker und dem Parteiprogramm der Grünen einige Schwerpunkte erkennen:

Es wird eine radikale Kritik an der westlichen Zivilisation geäußert und sie grundsätzlich abgelehnt. Deren Sichtweise über das Geschlecht, die Natur, den Menschen, die Moral wird als falsch interpretiert. Die Stellung der Volksgruppen zur sogenannten 3. Welt, dem Krieg, die Einstellung zur Religion, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Natur, der Ernährung und der Medizin wird abgelehnt. Diese umfassende Auseinandersetzung mit den Problemen der Welt macht die grüne Philosophie deshalb sehr aktuell und attraktiv.

Tragen wir zunächst im Einzelnen die wichtigsten Kritikpunkte dieser Philosophie an der westlichen Zivilisation zusammen:
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Holen wir uns in den 2020er Jahren wieder die sozialen Netzwerke zurück!

Holen wir uns in den 2020er Jahren wieder die sozialen Netzwerke zurück!

Hetze, Hass und Spaltung wurde in den 2010er Jahren zum Geschäftsmodell vieler sozialer Netzwerke. Die Unmenge an angebotener Information unterliegt einer Inflation, einer Entwertung, die Infos praktisch nutzlos machte. Gerade in der Zeit der Pandemie entwickelte sich manches soziale Netzwerk zu einer destruktiven Plattform, in dem Realität verweigert und anstatt Information nur Bestätigung gesucht wird. Nehmen wir die Chance wahr, uns das soziale Netzwerk in den 2020er Jahren wieder zurückzuholen. Überlassen wir es nicht Frustration, Aggression, Lüge und der Belanglosigkeit, damit es unser Menschsein, unsere Sehnsucht nach Gemeinschaft missbraucht.

Fangen wir bei uns an: Weiterlesen

In Zeiten von Pandemien als Christ gegen alle Hoffnungslosigkeit

In Zeiten von Pandemien als Christ gegen alle Hoffnungslosigkeit

Christen sind das Salz der Erde, sie sollen nicht die Geschmacklosigkeit der Welt mittragen, sondern gegen alle Angst Hoffnung verbreiten. Die Politiker haben Angst, das Falsche zu tun, Menschen haben Angst beim Tragen einer Maske zu ersticken, eine Freiheit zu verlieren, andere haben Angst Opfer von Verschwörern zu sein und wieder andere Opfer von Verschwörungstheoretikern. Weiterlesen

Carlo Mierendorff: Vom Atheist zum Christ

Der deutsche Widerstandskämpfer zur Zeit der Nationalsozialisten schreibt:

„Wissen Sie, als Atheist bin ich in das Konzentrationslager gekommen, und nach dem, was ich dort erlebt habe, verließ ich es als gläubiger Christ. Es ist mir klar geworden, dass ein Volk ohne metaphysische Bindung, ohne Bindung an Gott, weder regiert werden noch auf Dauer blühen kann“.

Der Bayerische Verfassungsgerichtshofs führte deshalb zurecht in einem Urteil aus: „Das Neutralitätsgebot ist nicht das Gebot zur Eliminierung des Religiösen aus dem öffentlichen Bereich zu verstehen“.

Dieses Urteil nimmt den Beginn der Präambel der Bayerischen Verfassung ernst: „Angesichts des Trümmerfelds, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung vor der Würde des Menschen die Überlebenden des 2. Weltkriegs geführt hat …“

S.D.G.

Verkündet die Frohe Botschaft!

Als Christ wird man besonders im Westen von der säkularen Welt angehalten seinen Glauben gefälligst privat auszuüben und niemanden damit zu behelligen. Eine offene Verkündigung der Frohen Botschaft durch Wort und Leben wird oftmals als Nötigung betrachtet. Andererseits soll ein Christ eine ständige Verneinung von Religion und christlichen Glauben, christlicher Symbole sowie deren Abwertung durch die säkulare Gesellschaft ertragen. Sie sieht Glaube als etwas aufgesetztes, hinzukommendes zum Menschen, womit von ihr zwar Glaube als persönliche Entscheidung eingegrenzt wird, jedoch dann ein bekennender Gläubiger als Person ausgegrenzt. Weiterlesen

Wir alle zusammen – gegen den Coronavirus

Nehmen wir die Chance wahr und sind wir solidarisch, bringen wir die Menschheit zusammen und verfolgen das gemeinsame Ziel , die Ausbreitung dieses Virus so weit wie möglich zu verlangsamen, damit Krankenhäuser die Situation bewältigen können und ein Impfstoff entwickelt werden kann.
Tun wir alles, damit diese außergewöhnliche Situation das Beste in uns zum Vorschein bringt. Nehmen wir uns gemeinsam vor, Folgendes zu tun: Weiterlesen