Was ist im Leben absolut sicher?

Was ist im Leben absolut sicher?

Und zwar so sicher, dass man damit leben und sterben kann, dass alles im Dasein, im Leben dahinein verankert werden kann? Menschen können es nicht sein, selbst die besten und liebsten, das lehrt uns das Leben. Auch die Wissenschaft, die Philosophie, die Kunst oder überhaupt alles aus Menschenkraft können es nicht sein. Zu sehr ist in diesen Bereichen Wandel und Veränderung. Die Natur kann es nicht sein, sie ist voll tiefen Trug, weder die Zeit noch das Schicksal oder der Tod, denn er ist nur dunkler Übergang ins hoffnungsvolle Licht. Nicht einmal nur Gottvater, denn sein Zorn ist ja gerade über unsere Sünde erwacht und somit auch bis dahin nicht die Liebe Gottvaters. Was ist also absolut sicher, so dass es uns trägt? Weiterlesen

Was zieht Gottes Segen an?

Lernen wir von Rut.

Rut war eine moabitische Frau, also eine Heidin. Sie war die Witwe eines aus Israel vor einer Hungersnot fliehenden Ephratiten. Als arme Witwe und Flüchtling aus dem Land der Heiden kam sie nach Israel. Sie war dort eine Fremde, aber nicht für Gott, so wie auch heutige Flüchtlinge von Gott erkannt sind. Durch ihr Verhalten zog Rut Gottes Segen an, so dass sie bald Frau eines angesehenen und reichen Israeliten wurde und Urahnin von David und Jesus Christus. Fünf Eigenschaften zeichneten Rut aus.  Weiterlesen

Bernhard von Clairvaux – Der erste Mystiker des Abendlands

Der Zisterziensermönch Bernhard von Clairvaux lebte von 1090 bis 1153 und gilt als der Vater der abendländischen Mystik. Der Aufstieg hin zu Gott gelingt für ihn in mehreren Schritten und Einsichten.

  1. Nicht der Verstand und die Vernunft, sondern die Demut ist Ausgangspunkt, um Gott erkennen zu können. Nur die Demut kann das Ich zum Schweigen bringen. Das Ich ist es nämlich, das Vorstellungen von Gott produziert, so dass Gott nicht wirken kann. Die Demut ist es jedoch, in der das Du Gottes hörbar wird. In der Philosophie spricht der Mensch mit Gott, in der Mystik spricht Gott zum Menschen.
  1. Die Erkenntnis der Wahrheit ist an die Liebe zu Gott gebunden. Nur die Liebe öffnet durch die Hingabe an Gott die Augen. So kann es zu einer inneren vertrauten, persönlichen Begegnung mit Gott kommen, Gott kann den Menschen im Herzen erfassen. Er ist ein Du, kein Es, er ist erfahrbar. Es folgt die Ekstase, die Verbindung mit Gott.
  1. Die Ekstase bedeutet das Heraustreten der Seele aus dem Menschen zur geistigen Vereinigung mit Gott. Sie ist geheimnisvoll, eben mystisch, denn Gott allein besucht, erfasst, entzündet die Seele. Keine Technik ermöglicht den Aufstieg hin zu Gott, es gilt sich einzig für Gott bereit zu halten, damit er herab kommt. Der Mensch ist dafür geschaffen nach dem Absoluten zu streben. Nur dort erlangt er Erfüllung, nicht im Endlichen. Die Begegnung mit Gott hebt Raum und Zeit auf.

Der hl. Bernhard hält demnach als Fazit folgende Voraussetzungen fest, um in eine Vereinigung mit Gott genommen zu werden, damit die Begegnung mit dem Du Gottes erfolgt:

  1. Demut
  2. Schweigen
  3. Liebe
  4. Hingabe

 

der emmauspilger

S.D.G.

Lasst uns Vertrauen kaufen!

Das Kaufverhalten der Konsumenten sowie die Motivation der Produzenten werden gesteuert, das ist bekannt. Nun gibt es eine weitere Abteilung der öffentlichen Manipulation, die man Reputationsmanagement nennt. Einst mussten Schuster und Schreiner mit sorgfältiger Qualität und Beratung einen guten Ruf erwerben, heute jedoch kennt der Markt keine schlechten Produkte mehr, sondern nur schlechte Kommunikation.

Es gilt nun eine Story, wie etwa die Abgasaffäre von VW, nur richtig zu verkaufen. Die Affäre wird als „Reputationskrise“ aufgefasst und gemanagt. Gerade das Internet steht dazu als ausgezeichnetes Terrain zur Verfügung. Dort tobt ein unentwegter Kampf um den unbefleckten Ruf von VW. Professionelle Optimierer verdrängen negative Firmenberichte von den ersten Seiten der Suchmaschinen, bezahlte Lobhudler streuen dafür ihre Fake-Beiträge. Bekanntlich wird diese Methode der Manipulation von Meinungsbildung bereits von Regierungen angewandt. Inner- und außerhalb des Internets wird so Vertrauen zu einem knappen Gut, Information jedoch inflationär behandelt und somit wertlos. Weiterlesen

Liebe Muslime, wir Christen sind schon unterwegs!

Immer wieder überkommen auch mich Ängste vor Terrorismus oder Islamismus.
Hinwendung zu Gott, Gebet und Sakramente sind dabei Stärkung und Trost – aber doch nicht, um dann in einer kuscheligen Biedermeierreligion in vermeintlicher Geborgenheit zu verharren. Wo die Liebe ist, also Gott, ist keine Furcht!
Gott lässt die „Früchte“ der Politik des Westens zu und er sendet uns Moslems, damit wir nicht unbedingt ihre Religion, aber wenigstens ihr Gottesbild ändern! Das geschieht, in dem wir Christus leben, den Gott der Liebe und Barmherzigkeit, jenseits vom Druck eines durch islamistische Hassprediger vermittelten rachsüchtigen Allah, dem es gefällt, dass man sich in sein Paradies durch Mord hineinbombt. Weiterlesen

Der Dekalog zum Weltjugendtag

Der hl. Papst Johannes Paul II. initiierte die Weltjugendtage, Papst Benedikt XVI. setzte sie nicht nur fort, sondern sah es als Herausforderung an, den jungen Menschen in der heutigen Zeit den christlichen Glauben zu vermitteln. Dabei prägte er fünf Aktionsbereiche für eine christliche Erziehung der Jugend, die sich verbinden und ergänzen:

  1. Gott in einer Welt ohne Gott verkünden,
  2. die Kirche als einen vertrauenswürdigen Begleiter von Freunden entdecken,
  3. die Jugendlichen wie Väter und Mütter begleiten,
  4. die Suche nach der Wahrheit eröffnen,
  5. den Weg der Liebe zeigen.

Inspiriert vom Denken Papst Benedikt XVI. entstand zum 26. Jugendtag in Madrid 2011 ein „Dekalog“ für Jugendliche im 21. Jahrhundert. Der Verfasser war der junge Augustinerpater José Mª Herranz Maté. Er lautet: Weiterlesen

Basics: Die Quellen der Erkenntnis

Unsere Quellen der Erkenntnis sind:

  1. Das Wort Gottes und Jesus Christus, der das Wort ist
  2. Das Gewissen
  3. Die Lehren der Kirche (wie sie etwa im Katechismus dargelegt sind)
  4. Die führende Vorsehung Gottes (Es gibt keine Zufälle)
  5. Der Rat von Menschen, Freunden (der Rat bestimmt dabei nicht die Entscheidung, wird aber einbezogen)