Am Herzen Jesu Glauben lernen

Am Herzen Jesu Glauben lernen

„sondern einer der Soldaten stieß mit der Lanze in seine Seite, und sogleich floß Blut und Wasser heraus“ (Joh 19:34). Der Evangelist Johannes will durch diese Worte in der Hl. Schrift hervorheben, dass Jesus wirklich tot war. Aber das ist nicht alles. Wenn der Hl. Johannes über die Symbole von Wasser und Blut spricht, schenkt er uns durch diese Fakten die Theologie des Lebens, die aus dem Tod hervor geht. Weiterlesen

Epiktet: Macht und Freiheit

Epiktet: Macht und Freiheit

„Einige Dinge stehen in unserer Macht, andere hingegen nicht. In unserer Macht sind Urteil, Bestrebung, Begier und Abneigung, mit einem Wort alles das, was Produkt unseres Willens ist. Nicht in unserer Macht sind unser Leib, Besitz, Ehre, Amt, und alles was nicht unser Werk ist. Was in unserer Macht ist, ist seiner Natur gemäß frei, kann nicht verboten oder verhindert werden; was aber nicht in unserer Macht steht, ist knechtisch, kann verwehrt werden, gehört einem anderen zu. Deshalb bedenke, dass du Hinderung erfahren, in Trauer und Unruhe geraten, ja sogar Götter und Menschen anklagen wirst, wenn du das von Natur Dienstbare für frei und das Fremde für dein eigen ansiehst. Hältst du dagegen für dein Eigentum nur, was wirklich dein eigen ist, und betrachtest das Fremde als fremd, so wird dich niemand jemals zwingen oder hindern; du wirst niemanden anklagen oder beschimpfen, und nicht das Geringste mit Widerwillen tun; niemand kann dir schaden; du wirst keinen Feind haben, und nichts, was dir nachteilig sein könnte, wird dir begegnen.“

Verschwörung und deren Theorien

Verschwörungstheorien sind auch heute willkommene formende Weltorientierung, gerade wenn diese sich nicht auf Gott ausrichten will oder kann. Sie besitzen seit Jahrhunderten eine ungebrochene Attraktivität, sie sind „Systeme kollektiver Imagination“. Ihre Funktion ist Komplexität zu reduzieren und dissonante Wahrnehmungen zu ordnen. Die Realität wird in ein dualistisches Weltbild eingespannt, alles kann in gut/böse, eigen/fremd etc., schwarz, weiß eingeteilt werden.

Leider wird dieses dualistische Weltbild auch von vielen falschen Gottesbildern an Christen vermittelt. Die Einteilung in gut und böse und das richten darüber werden dabei ausschließlich dem Menschen überlassen. Prophezeiungen in der Hl. Schrift, etwa in der Apokalypse oder den Endzeitreden Jesu, werden als Bestätigung von Verschwörungen aufgefasst. Jedoch wurden diese Informationen vom Hl. Geist den Menschen übermittelt, um als Christ im Glauben an den siegreichen Herrn Jesus gerade nicht in Angst, Panik oder Vermutungen über Verschwörungen zu verfallen. Deshalb ist es wichtig, theoretisch die innere Mechanik und Dynamik von einengendem Verschwörungsglauben zu erkennen, damit dieser nicht den wahren, befreienden Glauben an den Herrn Jesus Christus verdrängen kann. Weiterlesen

Die Suche nach Gott

Die Suche nach Gott

Eine Suche ohne wissen nach wem oder was soll als Mangel nicht vergötzt werden. Wer zwar mit Transzendenz und Übernatürlichen rechnet, aber kein Ergebnis sucht, mag dies auch darum tun, weil er keine Verantwortung für das und vor jenem tragen will, welches er vielleicht zu finden vermag. So kann die Meinung: „Der Weg ist das Ziel“ im planlosen Suchen, mal hier, mal dort, um sich allein wohler zu fühlen, zum Götzen werden, der das eigentlich Göttliche verdeckt. Damit liegt der Weg im Weg, um das Ziel zu erreichen. All dies ist zu bedenken, wenn die natürliche Spiritualität des Menschen Geschäftsmodelle fördert, die niemals diese Spiritualität befriedigen dürfen, um erfolgreich zu sein. Deshalb bieten sie auch meist nur kurzfristiges Wohlbefinden ohne Verantwortung an, etwa als Wochenendkurs oder  Gymnastik- samt Atemübung und stets mit offenem Ende. Weiterlesen

Eine Gottesschau im Alten und Neuen Testament

Eine Gottesschau im Alten und Neuen Testament

Eine Schriftbetrachtung.

Im AT findet sich jene Vorschattung, wie wir Menschen Gott schauen werden, was Offenbarung bedeutet. Gott hat sich Moses in Zeichen offenbart, in einer Feuersäule, im Rauch. Moses wollte Gott aber ebenso von Angesicht sehen. Hier der Text (Ex 33:18-23 NHTS): „Da sprach Mose: «Laß mich doch deine Herrlichkeit schauen!» Und er sprach: «Ich werde alle meine Schöne an deinem Angesicht vorüberziehn lassen und werde den Namen ,Ewiger‘ vor dir ausrufen: Ich begnade, den ich begnaden will, und erbarme mich, dessen ich mich erbarmen will.» Und er sprach: «Du kannst mein Angesicht nicht schauen, denn nicht schaut mich ein Mensch und lebt.» Und der Ewige sprach: «Sieh, es ist Raum bei mir, stell dich auf den Felsen. Und es wird sein, wenn meine Herrlichkeit vorüberzieht, da bringe ich dich in die Kluft des Felsens und halte meine Hand vor über dir, bis ich vorübergezogen bin. Wenn ich dann meine Hand entferne, so wirst du meine Rückseite schauen, aber mein Angesicht kann nicht gesehen werden.»“

Weiterlesen

Wie lebt es sich so? Und eine Antwort darauf

Wie lebt es sich so? Und eine Antwort darauf

Wenn die ganze Welt, jeder Mensch einen betrügen und belügen will. Man alles und allen misstrauen muss, kein Vertrauen, kein Glaube mehr möglich ist.

Wenn sich alle gegen einen verschwören, alles nur deshalb geplant wird, um einen zu zerstören.

Hinter allem gewaltige und böse Mächte stehen und man selbst nur Opfer ist.

Alle einem etwas wegnehmen wollen und man nur ausgenützt wird.

Die Ungerechtigkeit nur einen selbst trifft, man stets abgehängt und unverstanden bleibt.

Man allein gelassen als einzig Guter in all dem schlechten.

Man sich nur wohlfühlt unter denen, die ebenso leben und denken.

Ja du, solcher armer Mensch, der die Liebe nicht mehr sucht.

Wie lebt es sich so in dieser Gefangenschaft?

 

der emmauspilger

 

Folgende passende Antwort zu diesem Blogbeitrag wurde von der Blogbesucherin und Gastautorin Maria verfasst:

Schade – Leben verpasst?

oder

nie nach dem Wozu gefragt?

 

Nicht gesucht – nie gefunden

Nichts entschieden – nur stehen geblieben

Nie Spuren der Hoffnung gelegt – nur Erwartungen gepflegt

Nicht vertraut – nach unten geschaut

Nie Wunden in Perlen verwandelt – einfach stillgestanden

Nichts be trauert – nur ge trauert

Nie was gewagt – immer geklagt

Nicht ins Innerste gegangen – nur im eigenen Ich gefangen

Nie mit was ausgesöhnt – immer nur von Streit gelebt

 

Nie Seine Liebe gespürt? – Oder einfach noch nicht ausprobiert?

 „Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ (Joh 5:1-9)

 

Maria

Sonntag – der erste Tag der Woche

Sonntag – der erste Tag der Woche

Im neuen Testament wird mehrfach im Zusammenhang mit der Auferstehung Jesu ein Ausdruck verwendet, der als „erster Tag der Woche“ übersetzt wird, was sachlich korrekt ist. Die griechischen Formulierungen sind jedoch bemerkenswert, so dass sie näher betrachtet werden sollten. Weiterlesen

Wie lebt es sich so?

Wie lebt es sich so?

Wenn die ganze Welt, jeder Mensch einen betrügen und belügen will. Man alles und allen misstrauen muss, kein Vertrauen, kein Glaube mehr möglich ist.

Wenn sich alle gegen einen verschwören, alles nur deshalb geplant wird, um einen zu zerstören.

Hinter allem gewaltige und böse Mächte stehen und man selbst nur Opfer ist.

Alle einem etwas wegnehmen wollen und man nur ausgenützt wird.

Die Ungerechtigkeit nur einen selbst trifft, man stets abgehängt und unverstanden bleibt.

Man allein gelassen als einzig Guter in all dem schlechten.

Man sich nur wohlfühlt unter denen, die ebenso leben und denken.

Ja du, solcher armer Mensch, der die Liebe nicht mehr sucht.

Wie lebt es sich so in dieser Gefangenschaft?

der emmauspilger

S.D.G.

Dionysius der Kartäuser: Meditation zum Kreuz

Dionysius der Kartäuser: Meditation zum Kreuz

Betrachte aufmerksam mit deinem geistigen Auge, wie ich am Kreuz hänge. Ich hänge da mit ausgestreckten Armen, um dich umarmen zu können, so oft du zu mir kommen willst.


Meine Füße sind fest genagelt, damit du begreifst, dass ich nicht von dir fortgehen will und dies auch gar nicht kann.


Meine Hände sind durchbohrt, damit du weißt, dass ich dir nichts verweigern will, um das ich gebeten werde, und damit du auch verstehst, dass mich nicht die Nägel am Kreuz festhalten, sondern eine Liebe, die seit ewigen Zeiten dir gehört, wenn nur du in meiner Liebe bleibst.


Siehe also, mit welcher Kraft und mit welcher Liebe ich dich in meine Hände und Füße geschrieben habe, um dich nie mehr zu vergessen.


Doch damit war ich noch nicht zufrieden; ich habe noch etwas viel Größeres für dich getan. Ich habe mir von einem Soldaten die Brust aufreißen lassen, um dir den Weg zu meinem Herzen zu öffnen. Erkenne auch daraus meine große Liebe, die mich angetrieben hat, für dich zu sterben.

S.D.G.

Christlicher Glaubens-Check: die Ideologie/Philosophie der Partei der Grünen in Deutschland

Wollte der Marxismus die wirtschaftlichen Verhältnisse ändern, zielte die Philosophie der Frankfurter Schule im Neomarxismus darauf, die Kultur zu verändern. Aus einer gesellschaftlichen Revolution sollte auch eine kulturelle Revolution werden und beides kumulierte schließlich in die 68er-Bewegung. Hier sind auch die Grundlagen der Philosophie der grünen oder ökologischen Bewegung ab den 1970er Jahren zu suchen.

Kalter Krieg und sichtbare Schäden der Natur stellten das Wirken der kapitalistisch-technokratischen Machthaber in Frage und es entstanden eine Friedensbewegung und der Wunsch nach einer neuen Gesellschaft, die einen besseren Umgang mit der Natur forderte. Die grüne Philosophie wird zu einem Konglomerat von Gedanken des Neomarxismus, Gender, Feminismus, Pazifismus sowie Lehren fernöstlicher Philosophien und Naturreligionen, des Pantheismus, der Romantik und Esoterik. Wenige christliche Ansätze kommen dabei kaum zur Geltung. Diese Vielfalt an Grundlagen macht es schwer die einzelnen bestimmenden Weltanschauungen führender Persönlichkeiten innerhalb der grünen Politik zu identifizieren. Doch lassen sich aus den Aussagen führender Vordenker und dem Parteiprogramm der Grünen einige Schwerpunkte erkennen:

Es wird eine radikale Kritik an der westlichen Zivilisation geäußert und sie grundsätzlich abgelehnt. Deren Sichtweise über das Geschlecht, die Natur, den Menschen, die Moral wird als falsch interpretiert. Die Stellung der Volksgruppen zur sogenannten 3. Welt, dem Krieg, die Einstellung zur Religion, der Wirtschaft, der Wissenschaft, der Natur, der Ernährung und der Medizin wird abgelehnt. Diese umfassende Auseinandersetzung mit den Problemen der Welt macht die grüne Philosophie deshalb sehr aktuell und attraktiv.

Tragen wir zunächst im Einzelnen die wichtigsten Kritikpunkte dieser Philosophie an der westlichen Zivilisation zusammen:
Weiterlesen