Anbetung – dem Meister zu Füßen sitzen

Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß, und diese setzte sich zu den Füßen des Herrn und lauschte seinem Wort. (Lk 10:39)

Das Ohr als wichtigstes Organ eines Christen. Ein Ohr, das auf den Herrn und seiner biblischen Offenbarung hört.
Für Jesus ist es das Wichtigste, anbetend bei ihm zu sein. Nicht bei allem durchblicken müssen, sondern ihn anblicken, nicht im Griff haben, vielmehr ergriffen sein, nicht bloß verstehen, auch zu ihm stehen, nicht alles durchschauen wollen, sondern ihn einfach nur anschauen dürfen. Allein das ist für Jesus angemessen, noch mehr aber Ausdruck unserer Würde, denn wir sind durch Gottes Liebe dazu erschaffen, von ihm geliebt zu sein, andere zu lieben und Gott dafür preisen zu können.

Und wer sich in der Sünde verharrend nicht demütig zu Füßen seines Meisters setzen kann, ihn reumütig um Vergebung bittend, bleibt hochmütig und auf sich allein gestellt, weil er sich allen anderen überlegen fühlt. Er will durchblicken ohne Überblick, alles im Griff haben ohne zu begreifen, alles verstehen ohne zu bestehen, über alles Bescheid wissen ohne unterscheiden zu können.

der emmauspilger

S.D.G.

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