Ideologieprojekt: staatliche Erziehungsanstalten?

Betrachtet man Ideologien aus historischer und philosophischer Sicht, geht es immer darum den Kampf um die Kindererziehung zu gewinnen. Staat, Gesellschaft, Zukunft findet nur mit und durch Kinder statt. Mittel, um Kinder in ideologisch geprägte, meist staatliche Ausbildungsstätten unterzubringen, waren früher einen politischen oder juristischen Druck auszuüben. Heute wird eine Freiwilligkeit für die Eltern manipuliert, ihre Kinder selbst, alternativlos, dorthin zu schicken. „Zum Wohl der Kinder“, als ob liebende Eltern nicht genauso gut erziehen könnten, als unterbezahlte Kinderbetreuer. „Zur Selbstverwirklichung der Elternteile“, als ob Kinder daran hindern würden. „Aus finanziellen Gründen“, denn hat man ein Wirtschaftssystem erst einmal so gestaltet, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um mit ihren Kindern leben zu können, ist es eine „Wohltat“, wenn man sie (bald?) kostenlos in staatliche KiTas und Ganztagesschulen senden darf.

Welche Ideologie zeichnet sich hier ab? Verfolgen wir einige Spuren:

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Was John F. Kennedy uns heute zu sagen hätte

Am 27.04.1961 hielt der amerikanische Präsident John F. Kennedy im Waldorf-Astoria in New York vor „The American Newspaper Publishers Association“ (die wichtigsten Zeitungsverleger des Landes) eine Rede, die sich gegen Geheimgesellschaften richtete, in denen wenige private Hände die Leitwährung der Welt, den Dollar, als Machtmittel missbrauchen. Die Worte des Präsidenten sind heute immer noch erstaunlich aktuell, wenn sie sich gegen einseitige Berichterstattung durch die Medien wenden oder eine Meinungsdiktatur und geheime Abmachungen in der Weltpolitik anprangern, vorbei an den Parlamenten und Bürgern. Manche Historiker, nicht nur Verschwörungstheoretiker, sind der Ansicht, dass diese Rede dem Präsidenten später das Leben kostete. Hier ein Auszug dieser Rede:

„Meine Damen und Herren, Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde. Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, in dem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, dass der Vorwand der Sicherheit missbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen.

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