Stoa und Christentum

Um 300 v. Chr. formulierte Zenon von Kition erstmals Grundzüge der sogenannten Stoa. Ihr ist eine kosmologische, ganzheitliche Welterfassung zu eigen, die auf ein waltendes universelles Prinzip zurückgeführt wird. Das Individuum hat ihren Platz in dieser Ordnung zu erkennen, auszufüllen und durch Selbstbeherrschung zu akzeptieren. Gelassenheit und Seelenruhe sollen dabei Weisheit fördern.

Die Wirkung der stoischen Weltanschauung auf die Menschen in hellenistischer und nachhellenistischer Zeit war gewaltig. Philosophie und Religiosität gingen ein unlösliches Band ein. Deshalb war die stoische Weltanschauung gerade unter Heidenchristen Herausforderung und Prägung zugleich, ähneln sich doch einige Aussagen. Die große Zeit der Stoa ging schließlich erst um 300 n. Chr. zu Ende und beeinflusste damit noch Kirchenväter und Kirchenlehrer. Weiterlesen

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Franz von Sales – Ein Leben im Heute

„Die Vergangenheit gehört dem göttlichen Erbarmen, die Zukunft der göttlichen Vorsehung. Was mich kümmert und fordert ist das Heute. Und dieses Heute gehört der Gnade Gottes und der Hingabe meines guten Willens.“

Basics: Die Quellen der Erkenntnis

Unsere Quellen der Erkenntnis sind:

  1. Das Wort Gottes und Jesus Christus, der das Wort ist
  2. Das Gewissen
  3. Die Lehren der Kirche (wie sie etwa im Katechismus dargelegt sind)
  4. Die führende Vorsehung Gottes (Es gibt keine Zufälle)
  5. Der Rat von Menschen, Freunden (der Rat bestimmt dabei nicht die Entscheidung, wird aber einbezogen)