Das Sakrale und Profane im Unbewussten

Das Sakrale und Profane im Unbewussten

Ein religiöser Mensch nimmt in der Welt eine spezifische Existenzweise auf sich. Diese bleibt bei aller Verschiedenheit der religionshistorischen Formen immer erkennbar. In welchem geschichtlichen Zusammenhang der religiöse Mensch auch steht, er glaubt immer an die Existenz einer absoluten Realität, an die Existenz des Heiligen, das diese unsere Welt transzendiert, sich aber in ihr auch offenbart und sie dadurch heiligt und real macht.

Ein areligiöser Mensch lehnt diese Transzendenz ab. Dadurch muss er die Relativität der Realität akzeptieren. Er kann dadurch sogar am Sinn der Existenz zweifeln. Ohne Sinn verliert sich auch ein Ziel und oft bleibt nur mehr ein Nihilismus übrig, der z.B. durch das Relative Wahrheit tötet oder zu etwas individuellen macht. Weiterlesen