Protestanten und Katholiken: „Allein die Schrift“ – ein falsches Prinzip?

„Allein die Schrift“ – dies ist ein Haupthindernis in der Verständigung zwischen den Protestanten und den traditionellen Kirchen. Für den Protestantismus ist das Prinzip „Sola scriptura“ schlechthin ein Dogma. Ohne dieses Verständnis führt jedes ökumenisches Gespräch zwangsläufig zu Missverständnissen und früher oder später wird bei theologischen Diskussionen dieses protestantische Denken die Frage aufwerfen: „Wo steht das in der Bibel?“. Wird keine entsprechende Bibelstelle genannt oder widerspricht die Auslegung der Interpretationspraxis seiner Gemeinde, weiß der Protestant, dass der Gesprächspartner unrecht hat. Aufgrund fehlender Schriftbelege  fallen deshalb für einen Protestanten Marien- und Heiligenverehrung, das Papstamt, die Apostolische Sukzession, das Fegefeuer sowie fünf der sieben Sakramente weg. Weiterlesen