Spurensuche: Abraham in Mamre bei Hebron

Am Ostrand von Hebron erreicht das judäische Bergland eine Höhe bis zu 1000 Meter über dem Meeresspiegel. Im Vorort Halhul, eine Glasbläserstadt, passiert man den biblischen Ort Bet Zur. Er ist eine Festung aus der Zeit der Makkabäer und am Straßenrand entdeckt man den Philippusbrunnen, wo der äthiopische Kämmerer getauft wurde (Apg 8:26-40). Heute sieht man von der einst dort stehenden Basilika nur mehr wenige Mauerreste.

In Gen 13:18 erzählt die Hl. Schrift von der Reise Abrams zu den Eichen von Mamre bei Hebron. In Gen 18 beherbergt er dort drei Männer oder Engel. Der Standort dieser Eichen war seit jeher schwer zu lokalisieren. Natürlich sind hier keine typisch deutschen Eichen gemeint, sondern eher ein herausragender, ein großer Baum oder Bäume. Biblische Angaben botanischer Bezeichnungen werden vage, weil oftmals Übersetzungsschwierigkeiten auftreten.
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Spurensuche: Konstantinische Bauwerke im Hl. Land

Betlehem – Die Geburtskirche
Die Geburtskirche in Betlehem wurde zwar von Kaiser Konstantin geplant, als Miterbauerinnen werden jedoch zwei Frauen genannt: Helena, die Mutter des Kaisers, und Eutropia, seine Schwiegermutter. Eusebius berichtet über die Innenausstattung der Kirche nur, dass sie mit reichen Weihegeschenken und kostbarem Schmuck versehen war.
Heute zeigt sich die Geburtskirche nicht mehr in jener Gestalt, die ihr Konstantin und Helena durch ihre Architekten gaben. Kaiser Justinian (500-550) unterzog sie bedeutenden Veränderungen. Archäologische Untersuchungen lassen jedoch den ehemaligen konstantinischen Plan erahnen. So entdeckt man bei einem Besuch der Grabeskirche noch die Mosaike der konstantinischen Fußböden. Weiterlesen