Zu viele Förster in den Städten!

Förster brauchen geländegängige Fahrzeuge. Sie sind breit und wirken protzig, haben zuschaltbaren Allrad. Im Wald versperren sie nur wenigen Verkehrsteilnehmern die Sicht, die sogenannten Sportive Usability Vehicles, kurz SUV’s, aber in der Stadt schon. Die sportlichen Nutzfahrzeuge sind groß und schwer, haben viele Pferdestärken unter den Motorhauben und besitzen dazu den entsprechenden Spritverbrauch. 20 Liter auf 100 Kilometer sind umweltfreundlicher, als ein Diesel-Kleinwagen mit vom Hersteller manipulierten Abgaswerten, so denkt auch der wohlhabende Grüne-Wähler, außer er fährt gleich seinen 78000-Euro-Tesla. Die SUV’s jedoch, die Standardfahrzeuge der Förster, werden nun im großen Maßstab als gepanzerte Stadtwagen genutzt und dort gegen Fußgänger und Fahrradfahrer eingesetzt. Weiterlesen

Wie lebt der Mensch am Ende des 21. Jahrhunderts?

Es ist noch nicht lange her, als das Smartphone begann das Leben der Menschheit grundlegend zu ändern, durch ein „outsourcing“ des Gehirns. Ob die Erfindung des Rades ähnlich plötzlich und umwälzend war? Jedenfalls beginnt nun eine virtuelle Welt mit der Wirklichkeit zu konkurrieren und vermengt sich mit ihr. Welche Trends und Möglichkeiten werden daraus entstehen, wie und mit welchen Wertvorstellungen wird der Mensch des ausgehenden 21. Jahrhunderts leben? Hier meine 5 Megatrends:

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Basics: Warum ist in uns der Drang zur Sünde?

Es gibt vier tiefgründige persönliche Ursachen jeder Sünde. Wenn ein Mensch sündigt, will er:

  1. Macht
  2. Anerkennung
  3. Trost/Komfort
  4. Sicherheit

Zu sündigen bedeutet: Der Mensch stellt Gott nicht mehr an erster Stelle, er sondert sich von ihm ab, er schafft sich eigene Götzen. Es sind Herzensgötzen.

An was erkennt der Mensch, dass er in einer Angelegenheit in seinem Leben nicht mehr Gott an erster Stelle setzt, sondern seine eigenen Herzensgötzen, die er anbetet?

  1. Etwas ist mir „heilig“, ich sage: Finger weg! Ich suche mir Prediger und Bibelstellen, die nicht von meinem Herzensgötzen sprechen.
  2. Herzensgötzen machen niemals satt, meine Sehnsucht wird nie befriedigt. Ich sage: „… wenn ich erst einmal …“. Aber: Gott ist die Liebe, die Liebe darum kein Gott. Deshalb ist etwa eine Sehnsucht nur nach der romantischen Liebe falsch.
  3. Herzensgötzen beflecken mein Gewissen. Mein erkennen von gut und böse, richtig oder falsch wird getrübt.
  4. Herzensgötzen fordern Opfer, Menschenopfer, wenn sie etwa Karriere oder Ruhmsucht heißen.

Herzensgötzen funktionieren, weil sie den Kult um das Ego fördern. Damit wird der Mensch zu einem Sklaven seines Ego aus Angst, dass er Macht, Anerkennung, Trost/Komfort oder Sicherheit verliert. Es ist seine persönliche Angst vor der Zukunft. Aber in der Liebe zu Gott, sich und dem Nächsten ist keine Angst.

Jesus Christus fordert uns auf aus dieser Sklaverei auszubrechen, so wie Gott das Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft führte. Der Bruch des Ego’s erfolgt, indem der Mensch es kreuzigt, das Ego stirbt, es erfolgt durch das Kreuz, den Kreuzestod des Herrn. Jesus Christus gibt mehr als Glück, er erlöst von der Suche nach Glück. Jesus Christus gibt dadurch tiefere Freude, Frieden. Der Mensch gelangt dadurch in die Freiheit der Anbetung Gottes.

 

S.D.G.

Thomas von Aquin. Über Erkenntnis, Anthropologie, Ethik, Moral und Kunst

Der Dominikanermönch Thomas war in Köln Schüler von Albertus Magnus (siehe meinen Beitrag) und lebte von 1224 bis 1274. Der Mönch galt als schweigsam und war recht beleibt. Sein Charakter wird als gütig, demütig, rein und sensibel beschrieben. Er ist einer der bedeutendsten philosophischen Vertreter der spätmittelalterlichen Scholastik und dennoch sagte er an seinem Lebensende: „Alles, worüber ich nachsann ist Stroh gegenüber der Größe Gottes“. Er entwickelte ein umfassendes und ausgewogenes System des christlichen Lebens und etablierte einen dauernden Maßstab. Alle seine Lehren der Theologie und Philosophie stellt er auf den Boden der Heiligkeit. Hier der erste Teil einer kurzen Zusammenfassung seiner umfangreichen Lehren. Weiterlesen

Was ist im Leben absolut sicher?

Was ist im Leben absolut sicher?

Und zwar so sicher, dass man damit leben und sterben kann, dass alles im Dasein, im Leben dahinein verankert werden kann? Menschen können es nicht sein, selbst die besten und liebsten, das lehrt uns das Leben. Auch die Wissenschaft, die Philosophie, die Kunst oder überhaupt alles aus Menschenkraft können es nicht sein. Zu sehr ist in diesen Bereichen Wandel und Veränderung. Die Natur kann es nicht sein, sie ist voll tiefen Trug, weder die Zeit noch das Schicksal oder der Tod, denn er ist nur dunkler Übergang ins hoffnungsvolle Licht. Nicht einmal nur Gottvater, denn sein Zorn ist ja gerade über unsere Sünde erwacht und somit auch bis dahin nicht die Liebe Gottvaters. Was ist also absolut sicher, so dass es uns trägt? Weiterlesen

Wir besitzen keine irdischen Rechte – Eine Gewissenserforschung

Satan, der Fürst der Welt, gaukelt uns vor irdische Rechte zu besitzen, die wir von Gott einfordern können. Werden uns diese Rechte vorenthalten, so beginnen wir mit Gott zu hadern, ihm Vorwürfe zu machen, gleiten ab in Verbitterung oder wenden uns ganz von ihm ab. Tatsächlich besitzen wir aber keinerlei irdische Rechte, im Gegenteil: Wir müssen sie abgeben an Gott, damit wir sie von ihm als Segen zurückerhalten. Irdische Rechte sind als Vorrecht zu betrachten, nicht als einzuforderndes Recht.
Diese vermeintlichen irdischen Rechte zu erkennen ist eine gute Gewissenserforschung, um unseren Sünden auf die Spur zu kommen. Immer dort, wo wir uns bei folgenden irdischen Rechten verweigern wollen, sie an Gott abzugeben, sitzen unsere Egoismen und Ursachen unserer Verwundungen und Verbitterung. So meinen wir ein Recht zu haben auf:

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