Von Jesus beten lernen

Mit fast dreizehn Jahren ging Jesus bei seiner Passahwallfahrt in den Tempel von Jerusalem und beginnt ein Stück weit sich innerlich von seinen Eltern zu entfernen. In ihm verspürt er das Wissen um den Willen des Vaters. Jesus betet zu „seinem“ Vater und tritt damit bewusst mit dem eigenen Leben vor Gott. Als Kinder Gottes dürfen auch wir Gott Vater nennen und all unsere Gebete mit dieser liebevollen Anrede beginnen, die besonders seine Nähe zu uns ausdrückt.

Am Ende der 40tägigen Fastenzeit begegnet Jesus dem Bösen mit der Macht des Gebets und einem Schriftwort. In Gegenwart Satans und widergöttlicher Elemente wendet sich Jesus in Ruhe an seinen Vater im Gebet und begibt sich nicht auf das Niveau des Widersachers hinab. Durch ein spontanes, kurzes Gebet zum Vater, das sich wiederholt, können auch wir der Versuchung widerstehen. Das Gebet und das Leben spendende Wort, das man durch das Lesen der Hl. Schrift erhält, baut einen Schutzwall im Innern des Menschen gegen zerstörerische und dunkle Mächte auf, ja sie prallen davon ab. Weiterlesen

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Generation Sitzenbleiber

Die Generation der Millenials, auch Generation Y genannt, kennt sie gar nicht mehr – die Sitzprämien für Gehalts- und Lohnzulagen, die man sich erwarb, wenn man lange bei einem Betrieb arbeitete. Die Sitzprämie wird nun vom Sitzungswesen abgelöst. Allerdings darf man es heutzutage nicht mehr Sitzung nennen, man nennt es nun Meeting oder gar Workshop. Und die vorgeschützte Dauerwichtigkeit wird dadurch zum Ausdruck gebracht, dass man nur mehr Arbeitsfrühstücke, Arbeitsessen anberaumt, um ja nicht den Eindruck zu erwecken, man esse, ohne produktiv zu sein.

Der Kern der Sache ist überall gleich: Man trifft sich, um darüber zu sprechen, was den Laden voranbringen kann. Auf jeden Fall ist es aber die Gelegenheit wieder einmal auf sich aufmerksam zu machen, um die Karriereleiter emporzusteigen. Und bei einem Meeting sitzen auch jene, die auf dieser Leiter nicht mehr weiter klettern können oder wollen, aber dennoch vor ihren Chefs am Profil arbeiten. Schließlich kann man eine Leiter auch wieder runtergehen. Weiterlesen

Geistige Konfliktlösung für Dummies

Man kennt die Bücher zur Selbstoptimierung im weltlichen Bereich, die möglichst einfach einen komplexen Sachverhalt erklären wollen, ohne beim Leser ein großes Vorwissen vorauszusetzen. Hier ein christlicher Versuch diese Methode auch im geistigen Bereich anzuwenden. So könnte es also klappen mit dem Konfliktpartner:

  1. Man ruft den Hl. Geist um Beistand an
  2. Man beginnt mit einer Bestandsaufnahme und zwar bei sich selbst
    • Man entdeckt seine Talente, seine Fehler und akzeptiert sie. Erkennt man seine eigenen Grenzen, erkennt man auch seine Unvollkommenheit
    • Wir alle sind Sünder, leiden unter den sieben Wurzelsünden, die unsere Haltung und damit unsere Worte und Handlungen bestimmen. Diese Sünden sind: Überheblichkeit und Stolz; Habgier und Geiz; Wollust und Unkeuschheit; Missgunst, Neid und Eifersucht; Unmäßigkeit und Völlerei; Zorn und Hass; Trägheit und Unlust
    • Man erforscht die Ängste, Überreaktionen, die aus Verwundungen der Vergangenheit stammen.

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