Demokratie, Wahlen und Dankbarkeit

Viele Menschen definieren heute selbständiges Denken, ja Freiheit, darin, nur auf sich selbst zu „hören“, womit meist nur ein Bauchgefühl gemeint ist und dazu keine vernunftbegabte Überlegung. Gerne wird dabei auch von Förderung der Vielfalt gesprochen, was aber oft genug nur als Vorwand verwendet wird, um eigene Erkenntnisse und Meinungen, mögen sie noch so unvernünftig sein, eine Geltung für die Allgemeinheit zu geben. Und wenn man auf andere Meinungen und Lebensmodelle trifft, die nicht innerhalb der eigenen Filterblase vertreten werden, hat die Förderung der Vielfalt schnell ein Ende. Oft werden dann keine Argumente eines Spezialisten, Fachmanns, nicht einmal mehr Lebenserfahrung anderer angenommen. Dabei bietet ein „Bauchgefühl“ ebenso keine Grundlage ein tieferes Verständnis über einen Sachverhalt oder andere Motivlagen zu gewinnen. So wird man zum Unbelehrbaren, der in der Selbstzentriertheit seinen Fortschritt erkennen will, ein Merkmal des Egoisten. Weiterlesen

Atmosphäre – im Atemkreis sozialer Netzwerke

„Atmosphäre“ kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich „Atemkreis“. Den Begriff Atmosphäre kennen wir vor allem im Zusammenhang mit Räumen und Situationen: Eine Atmosphäre kann angespannt sein, heimelig, bedrohlich, friedvoll, festlich und so weiter.
Eine solche Atmosphäre ist viel mehr als ein durch Architektur und Einrichtung, Dekoration und Musik, Düfte und Geräusche, Licht und Schatten gestimmter Raum. Atmosphäre ist ein Geschehensverlauf, und das Entscheidende in diesem Geschehen sind die Menschen! Ihr Agieren und Interagieren, vor allem ihr Korrespondieren entscheiden über die Qualität der Atmosphäre. Weiterlesen