Atmen sie noch einmal tief durch …

Es steht nur mehr in älteren Ausgaben von Lehrbüchern der Ökonomie, dass es Dinge gibt, welche einen Gebrauchs- aber keinen Tauschwert besitzen. So zum Beispiel Luft und Wasser. In der Natur hat sie Gott dem Menschen unbegrenzt zur Verfügung gestellt, sie sind kein Ergebnis menschlicher Arbeit. Hinsichtlich des Wassers änderte der Mensch jedoch diesen Wert zum Tauschwert. Zuvor verknappte er künstlich dieses Gut, um anschließend eine industrielle Trinkwasserversorgung einzurichten, die nun ihren Preis besitzt.

Es war einmal die Idee, es gäbe ein Menschenrecht auf Wasser. Allerdings wurde diese vom Verwaltungspräsidenten von Nestlé, dem weltweit größten „Erzeuger“ von Trinkwasser, „extremistisch“ genannt. Mit dieser Ansicht steht er inzwischen nicht mehr allein, auch deutsche Experten verkünden ihre bezahlte Behauptung, dass nur mehr die Gewinnabsicht der Versorger dem großen Trinkwasserdurst der Menschheit gerecht werden kann. So wird Trinkwasser zum Lebensmittel und damit zur Ware, die man zu bezahlen hat. So bleibt nur mehr die Luft, die der Mensch noch frei erhält. Aber wohl nicht mehr lange.

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Was John F. Kennedy uns heute zu sagen hätte

Am 27.04.1961 hielt der amerikanische Präsident John F. Kennedy im Waldorf-Astoria in New York vor „The American Newspaper Publishers Association“ (die wichtigsten Zeitungsverleger des Landes) eine Rede, die sich gegen Geheimgesellschaften richtete, in denen wenige private Hände die Leitwährung der Welt, den Dollar, als Machtmittel missbrauchen. Die Worte des Präsidenten sind heute immer noch erstaunlich aktuell, wenn sie sich gegen einseitige Berichterstattung durch die Medien wenden oder eine Meinungsdiktatur und geheime Abmachungen in der Weltpolitik anprangern, vorbei an den Parlamenten und Bürgern. Manche Historiker, nicht nur Verschwörungstheoretiker, sind der Ansicht, dass diese Rede dem Präsidenten später das Leben kostete. Hier ein Auszug dieser Rede:

„Meine Damen und Herren, Geheimhaltung ist abstoßend in einer freien und offenen Gesellschaft. Als Volk haben wir eine natürliche und historische Abneigung gegen Geheimgesellschaften und Geheimbünde. Die Nachteile einer übermäßigen Geheimhaltung übersteigen die Gefahren, mit denen Geheimhaltung gerechtfertigt wird. Es macht keinen Sinn, einer unfreien Gesellschaft zu begegnen, in dem man ihre Beschränkungen imitiert. Das Überleben unserer Nation hat keinen Wert, wenn unsere freiheitlichen Traditionen nicht ebenfalls fortbestehen. Es gibt eine sehr ernste Gefahr, dass der Vorwand der Sicherheit missbraucht wird, um Zensur und Geheimhaltung auszudehnen.

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