Geben wir Jesus eine Heimat?

Geben wir Jesus eine Heimat?

Und weiter sprach er: »Wahrlich, ich sage euch; Kein Prophet ist willkommen in seiner Vaterstadt. Wahrhaftig, ich sage euch: Viele Witwen gab es in den Tagen des Elias in Israel, als der Himmel verschlossen war für drei Jahre und sechs Monate, und eine große Hungersnot kam über das ganze Land; doch zu keiner von ihnen wurde Elias gesandt, sondern zu einer Witwe nach Sarepta im Gebiet von Sidon. Und viele Aussätzige gab es in Israel zur Zeit des Propheten Elisäus; doch keiner von ihnen wurde gereinigt, sondern Naaman, der Syrer«. (Lk 4:24-27)

Fragen uns wir Christen doch mal: Wird Jesus in seiner Heimat, in unserem Herzen, anerkannt?
Sind heutige Witwen, also Arme und Rechtlose, in unserer Mitte denn gut aufgehoben? Damals wurde der Prophet Elias zu einer Heidin, heute könnten manche sagen: zu einem Atheisten, ZJ, Moslem oder etwa Buddhisten gesandt, weil er in seinem Volk keinen Gehorsam gefunden hätte. Weiterlesen

Friede und Freiheit

Absolute Freiheit bedeutet nicht alles tun zu dürfen, sondern in allem Denken, Tun und angetan werden frei zu bleiben. Es ist keine Vergötzung der Freiheit, ein Ausleben seines Egoismus, sondern die Freiheit diese dem Nächsten ebenso belassen zu können. Friede und Freiheit wohnt in der Mitte des Menschen. Die Mitte ist das Göttliche im Menschen und damit seine Liebe.

Deshalb ist Friede, Normalität, nie langweilig, denn Liebe ist nie langweilig. Sie hat Leidenschaft und Harmonie, Schönheit, Ermutigung, Geisteskraft (Ideen sowie „ein über sich hinausgehen“) und Freude. Und Passion: Im Sinne eines Leidenswegs, aber auch im Sinne eines ganz in etwas oder jemanden aufgehen.

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Die Apotheke der Franziskaner in Jerusalem

Es war das Jahr 1342, als Papst Clemens VI. die Franziskaner damit beauftragte die Heiligen Stätten im Hl. Land zu betreuen. Doch bereits 1335 entstand in Jerusalem das erste Pilgerhospiz, das Einheimischen und Pilgern Gastfreundschaft und Hilfe anbot. Zunächst funktionierte das Hospiz meist sehr gut, jedoch ab Mitte des 15. Jahrhunderts rissen die Pilgerströme aufgrund muslimischer Repressalien immer wieder ab, so dass das Hospiz bald nicht mehr seine Aufgaben erfüllen konnte. Nun waren die Franziskaner darum bemüht für die Nöte der Bevölkerung eine Lösung zu finden. Ihr Kloster Sankt Salvator besaß eine Apotheke und eine Krankenabteilung, welches in einem Haus untergebracht war, das auch für Pilger offen stand. Jeder Bedürftige konnte sich in der Apotheke mit medizinischen Kräutern versorgen. Die mangelnde medizinische Versorgung der Stadtbewohner, egal welcher Religion er angehörte, glichen die Brüder ebenso aus. Weiterlesen

Das Gute im Leid!?

Dies ist kein Versuch die Theodizeefrage zu lösen, aber die menschliche Erfahrung über das Leid kann zumindest zu einer Erkenntnis führen, wo man das Gute im Leid findet. Natürlich soll dabei nicht darüber hinweg gesehen werden, dass Leid beim Menschen in Leib und Seele tiefe Wunden hinterlässt, aber Leid bewirkt auch: Weiterlesen

Die Früchte des Hl. Messopfers

Der katholische Schriftsteller und Kapuzinerpater Martin von Cochem (1634-1712) fasste unter anderem in seinem Werk „Erklärung des Heiligen Meßopfers: ein Unterrichts- und Betrachtungsbuch für die Gläubigen der Kirche Gottes“ zahlreiche Gnaden und Wohltaten Gottes zusammen, die unsichtbar für den Menschen bei einer Heiligen Messe geschehen. Hier ein kleiner Auszug davon:

Der himmlische Vater hat seinen Sohn in die Welt gesandt, damit er ihm die Ehre gebe, die Adam und alle Sünder ihm verweigert hatten. Auch deines Heiles wegen sandte er seinen Sohn in die Welt und lässt ihn noch täglich auf den Altären gegenwärtig werden.

Zu deinem Heile verwandelt der Heilige Geist Brot und Wein in den wahren Leib und in das wahre Blut Jesu Christi. Weiterlesen