Ideologieprojekt: staatliche Erziehungsanstalten?

Betrachtet man Ideologien aus historischer und philosophischer Sicht, geht es immer darum den Kampf um die Kindererziehung zu gewinnen. Staat, Gesellschaft, Zukunft findet nur mit und durch Kinder statt. Mittel, um Kinder in ideologisch geprägte, meist staatliche Ausbildungsstätten unterzubringen, waren früher einen politischen oder juristischen Druck auszuüben. Heute wird eine Freiwilligkeit für die Eltern manipuliert, ihre Kinder selbst, alternativlos, dorthin zu schicken. „Zum Wohl der Kinder“, als ob liebende Eltern nicht genauso gut erziehen könnten, als unterbezahlte Kinderbetreuer. „Zur Selbstverwirklichung der Elternteile“, als ob Kinder daran hindern würden. „Aus finanziellen Gründen“, denn hat man ein Wirtschaftssystem erst einmal so gestaltet, dass beide Elternteile arbeiten müssen, um mit ihren Kindern leben zu können, ist es eine „Wohltat“, wenn man sie (bald?) kostenlos in staatliche KiTas und Ganztagesschulen senden darf.

Welche Ideologie zeichnet sich hier ab? Verfolgen wir einige Spuren:

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Eine Analyse des „Gutmenschen“

Es gab einmal eine Zeit, in der ein guter Mensch geschätzt wurde, weil er gutes tat. Heute jedoch wird der Begriff Gutmensch eher abschätzig verwendet. Wie konnte das geschehen? Ist gutes in der postmodernen Epoche des Relativismus und Positivismus nicht mehr gut? Schuld daran ist wohl, man muss es wieder aussprechen, der Strukturverlust des christlichen Weltbilds. Der Gutmensch ist heute der äußere Typus der mehrheitlichen Seelenlage vieler Menschen. Wie ist dieser Menschentyp zu definieren? Weiterlesen

Lasst uns Vertrauen kaufen!

Das Kaufverhalten der Konsumenten sowie die Motivation der Produzenten werden gesteuert, das ist bekannt. Nun gibt es eine weitere Abteilung der öffentlichen Manipulation, die man Reputationsmanagement nennt. Einst mussten Schuster und Schreiner mit sorgfältiger Qualität und Beratung einen guten Ruf erwerben, heute jedoch kennt der Markt keine schlechten Produkte mehr, sondern nur schlechte Kommunikation.

Es gilt nun eine Story, wie etwa die Abgasaffäre von VW, nur richtig zu verkaufen. Die Affäre wird als „Reputationskrise“ aufgefasst und gemanagt. Gerade das Internet steht dazu als ausgezeichnetes Terrain zur Verfügung. Dort tobt ein unentwegter Kampf um den unbefleckten Ruf von VW. Professionelle Optimierer verdrängen negative Firmenberichte von den ersten Seiten der Suchmaschinen, bezahlte Lobhudler streuen dafür ihre Fake-Beiträge. Bekanntlich wird diese Methode der Manipulation von Meinungsbildung bereits von Regierungen angewandt. Inner- und außerhalb des Internets wird so Vertrauen zu einem knappen Gut, Information jedoch inflationär behandelt und somit wertlos. Weiterlesen

Atmen sie noch einmal tief durch …

Es steht nur mehr in älteren Ausgaben von Lehrbüchern der Ökonomie, dass es Dinge gibt, welche einen Gebrauchs- aber keinen Tauschwert besitzen. So zum Beispiel Luft und Wasser. In der Natur hat sie Gott dem Menschen unbegrenzt zur Verfügung gestellt, sie sind kein Ergebnis menschlicher Arbeit. Hinsichtlich des Wassers änderte der Mensch jedoch diesen Wert zum Tauschwert. Zuvor verknappte er künstlich dieses Gut, um anschließend eine industrielle Trinkwasserversorgung einzurichten, die nun ihren Preis besitzt.

Es war einmal die Idee, es gäbe ein Menschenrecht auf Wasser. Allerdings wurde diese vom Verwaltungspräsidenten von Nestlé, dem weltweit größten „Erzeuger“ von Trinkwasser, „extremistisch“ genannt. Mit dieser Ansicht steht er inzwischen nicht mehr allein, auch deutsche Experten verkünden ihre bezahlte Behauptung, dass nur mehr die Gewinnabsicht der Versorger dem großen Trinkwasserdurst der Menschheit gerecht werden kann. So wird Trinkwasser zum Lebensmittel und damit zur Ware, die man zu bezahlen hat. So bleibt nur mehr die Luft, die der Mensch noch frei erhält. Aber wohl nicht mehr lange.

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