Die natürliche menschliche Einheit

Die natürliche menschliche Einheit

Ein philosophischer und evolutionsbiologischer Blick auf den derzeitigen weltweiten Meinungskampf der Ideologien und Rassen und die zukünftige Entwicklung des Menschen.

Die Ausgangslage: Die Zweige der Menschheit, ihre Rassen, müssen in der menschlichen Art ebensowohl existieren wie in allen anderen tierischen Arten, weil die menschliche Gruppe, da sie eine lebende Masse bildet, nur fortbestehen kann, in dem sie sich auf den divergierenden Linien entfaltet. Es wäre vollkommen sinnlos, die Wirklichkeit der Rassen zu leugnen, wie auch zu versuchen, sie weiter zu beweisen. Jedoch erkennt man in der geschichtlichen Entwicklungen der Evolution, dass jede lebende Verzweigung sich in ihrer Gesamtheit sowohl aus anatomischen als auch psychischen Merkmalen zusammensetzt, die eng miteinander verbunden sind. Jede Verzweigung hat in gewisser Weise ein Außen und ein Innen, einen Leib und eine Seele. Die Seele tendiert dahin, über den Leib die Art und die Rasse zu dominieren. Es findet eine Prädominanz des Psychischen über das Somatische allein in den menschlichen Gruppen statt  und dieses Phänomen verdient Beachtung hinsichtlich der Zukunft der Menschheit, in der einzig die Evolution zum Bewusstsein gelangt ist. Weiterlesen

Eine kleine Schule der Kommunikation

In Foren und sozialen Medien verliert sich der Vorteil Face-to-Face, Vertrauen lässt sich weitaus schwieriger aufbauen. Umso wichtiger ist es rechte Kommunikationsformen zu verwenden und auch innerhalb einer Organisation, Gesellschaft und der Kirche unterschiedliche Talente zuzulassen, die sich ergänzen.

Bei einer Kommunikation müssen Adressat und Absender, Ich und Du, übereinkommen ein gleiches Ziel anzustreben:
Eine Debatte hat das Ziel seinen Standpunkt darzulegen. Eine Diskussion hat das Ziel die Gegenseite argumentativ zu überzeugen. Ein Diskurs hat das Ziel einen gemeinsamen Standpunkt zu finden. Ein Dialog hat das Ziel gemeinsam neue Erkenntnisse zu erlangen.

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Der Dekalog zum Weltjugendtag

Der hl. Papst Johannes Paul II. initiierte die Weltjugendtage, Papst Benedikt XVI. setzte sie nicht nur fort, sondern sah es als Herausforderung an, den jungen Menschen in der heutigen Zeit den christlichen Glauben zu vermitteln. Dabei prägte er fünf Aktionsbereiche für eine christliche Erziehung der Jugend, die sich verbinden und ergänzen:

  1. Gott in einer Welt ohne Gott verkünden,
  2. die Kirche als einen vertrauenswürdigen Begleiter von Freunden entdecken,
  3. die Jugendlichen wie Väter und Mütter begleiten,
  4. die Suche nach der Wahrheit eröffnen,
  5. den Weg der Liebe zeigen.

Inspiriert vom Denken Papst Benedikt XVI. entstand zum 26. Jugendtag in Madrid 2011 ein „Dekalog“ für Jugendliche im 21. Jahrhundert. Der Verfasser war der junge Augustinerpater José Mª Herranz Maté. Er lautet: Weiterlesen

Mitarbeiterbefragung des Hl. Geistes

Er stellt uns in jedem Augenblick die Frage: Worum geht es im christlichen Leben? Zu was befähigt der Hl. Geist uns, wenn wir mit und in Jesus Christus wahrlich leben? Gleichzeitig rückt er in der Antwort unser Gottesbild zurecht. Prüfen wir uns also und entscheiden wir uns für jeweils eine Antwort: Ist das christliche Leben

  • ein Geben oder ein Antworten?
  • ein Werden oder ein Sollen?
  • eine Umgestaltung oder eine Selbsterziehung?
  • eine Selbstheiligung oder eine Selbsthingabe?
  • eine Nachahmung Christi oder eine Verähnlichung mit Christus?
  • eine Leistung oder eine Mitarbeit?
  • Werke oder Beziehung?
  • eine Freiheit für oder ein Verzicht auf?
  • Tugendhaftigkeit oder Beziehungsfähigkeit?
  • Jesus Christus als Partner oder Jesus Christus als Vorbild?
  • eine Nachfolge Christi oder eine Teilnahme an Jesus Christus
  • eine Verpflichtung oder eine Berufung?
  • die Person Christi oder das Gesetz Gottes?
  • ein handeln oder das Sein?
  • eine Selbstverleugnung oder eine Selbstverwirklichung in Jesus Christus?
  • ein Streben nach Vollkommenheit oder eine Vereinigung mit Jesus Christus?
  • Wachstum oder Selbstvervollkommnung?
  • eine Verwirklichung von Idealen oder eine Verwirklichung einer Berufung?
  • eine Verhaltensänderung oder eine Änderung des Denkens?
  • ein seinsgemäßes Leben oder ein tugendhaftes Leben?
  • eine Teilhabe an der Heiligkeit Jesu oder ein Streben nach Heiligkeit?
  • eine Begegnung mit dem Herrn oder eine Loslösung vom Sein?
  • eine neue Seinsweise oder eine neue Existenzweise?
  • eine Umwandlung oder eine Besserung?
  • eine Umkehr oder Buße tun?
  • ein halten der Gebote Gottes oder ein Leben in Partnerschaft mit Jesus Christus?
  • ein entwickeln von Anlagen oder der Erwerb von Tugenden?

Es gibt viel zu meditieren über diese Fragen und noch mehr über die Antworten. Keine ist sogleich richtig oder falsch, die Entscheidung deckt aber unsere Beziehung zu Gott auf. Der Hl. Geist wird uns die rechten Antworten geben, wenn wir ihn darum bitten und uns führen. Es ist eine Kirchenlehrerin, die hl. Therese von Lisieux, die uns u. a. durch ihr Buch „Selbstbiographie“ leiten kann, eine rechte Gottesliebe aufzubauen.

der emmauspilger

S.D.G.

Amoris laetitia und das Gesetz der Gradualität

Betrachten wir eine Ideologie als Bestreben, die Logik einer Idee aufrecht zu halten, die keinen Bezug zur Realität besitzt. Gerne wird heute die Kirche als ideologisch bezeichnet, weil sie sich anscheinend der Realität, eigentlich ist damit der Zeitgeist gemeint, nicht zu stellen vermag. Für die Gegner der Kirche ist es deshalb wichtig, die Wahrnehmung der Menschen auf die Realität zu verändern, sie zu bestimmen. Dabei geht es auch um die Deutungshoheit über Definitionen. Hinsichtlich des Familienbegriffs wird darum eine pansexualisierte Kultur vermittelt, welche angeblich die Wirklichkeit abbildet. Aber ist es tatsächlich Wirklichkeit, dass

  • Sex nichts mit der Zeugung von Kindern zu tun hat?
  • zwei Männer, zwei Frauen, ebenso mehrere Männer und mehrere Frauen, auch gemischt, „heiraten“ können, weil die Grundlage einer Ehe allein die gegenseitige Zuneigung ist?
  • jeder, der sich wünscht ein Kind zu haben auch das Recht auf ein Kind hat, weil Wünsche als Grundlage der Rechte angesehen werden?

Die Kirche jedoch vermittelt, dass sich Sexualität auf die Zeugung hin ordnet, damit der Mensch in der Berufung zur Liebe über sich hinausgehen kann, weshalb auch nur zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts tatsächlich Heirat möglich machen. Liebe wird nicht einer menschlich schwankenden Gefühlswelt unterstellt, sondern der Tatsache, dass man zuerst geliebt ist – von Gott. Somit kann sich die Liebe, indem sie sich ihrem Ursprung zuwendet, über die Eigenliebe empor entwickeln. Ebenso lehrt die Kirche, dass die höchste Frucht der ehelichen Liebe zwar das Kind ist, es aber Geschenk bleibt und kein Recht ist, denn als Person kann sich deren Sein nicht auf die Funktion einer Wunscherfüllung anderer beschränken. Weiterlesen