Holen wir uns in den 2020er Jahren wieder die sozialen Netzwerke zurück!

Holen wir uns in den 2020er Jahren wieder die sozialen Netzwerke zurück!

Hetze, Hass und Spaltung wurde in den 2010er Jahren zum Geschäftsmodell vieler sozialer Netzwerke. Die Unmenge an angebotener Information unterliegt einer Inflation, einer Entwertung, die Infos praktisch nutzlos machte. Gerade in der Zeit der Pandemie entwickelte sich manches soziale Netzwerk zu einer destruktiven Plattform, in dem Realität verweigert und anstatt Information nur Bestätigung gesucht wird. Nehmen wir die Chance wahr, uns das soziale Netzwerk in den 2020er Jahren wieder zurückzuholen. Überlassen wir es nicht Frustration, Aggression, Lüge und der Belanglosigkeit, damit es unser Menschsein, unsere Sehnsucht nach Gemeinschaft missbraucht.

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Die natürliche menschliche Einheit

Die natürliche menschliche Einheit

Ein philosophischer und evolutionsbiologischer Blick auf den derzeitigen weltweiten Meinungskampf der Ideologien und Rassen und die zukünftige Entwicklung des Menschen.

Die Ausgangslage: Die Zweige der Menschheit, ihre Rassen, müssen in der menschlichen Art ebensowohl existieren wie in allen anderen tierischen Arten, weil die menschliche Gruppe, da sie eine lebende Masse bildet, nur fortbestehen kann, in dem sie sich auf den divergierenden Linien entfaltet. Es wäre vollkommen sinnlos, die Wirklichkeit der Rassen zu leugnen, wie auch zu versuchen, sie weiter zu beweisen. Jedoch erkennt man in der geschichtlichen Entwicklungen der Evolution, dass jede lebende Verzweigung sich in ihrer Gesamtheit sowohl aus anatomischen als auch psychischen Merkmalen zusammensetzt, die eng miteinander verbunden sind. Jede Verzweigung hat in gewisser Weise ein Außen und ein Innen, einen Leib und eine Seele. Die Seele tendiert dahin, über den Leib die Art und die Rasse zu dominieren. Es findet eine Prädominanz des Psychischen über das Somatische allein in den menschlichen Gruppen statt  und dieses Phänomen verdient Beachtung hinsichtlich der Zukunft der Menschheit, in der einzig die Evolution zum Bewusstsein gelangt ist. Weiterlesen

Ein Leben als Beeinflusser

Heute kann man die Gesellschaft in zwei Klassen teilen: Influencer und Follower. Das Marketing hat das Potential erkannt, dass der homo consumens, der konsumberauschte Mensch, Selbstdarsteller braucht, die auf den Social-Media-Kanälen die Aufmerksamkeit ihrer Anhängerschaft auf sich ziehen. Der alte amerikanische Traum erfährt in der postalphabetischen Jugend ein Update: vom Youtuber zum Millionär.

Narzissten als Vorbilder sind in einer narzisstischen Welt gefragter denn je, heute kann man berühmt und reich werden, wenn man sein Privatleben authentisch und identifikationsstiftend öffentlich macht. Vorbei sind die langweiligen Sitcoms der 1990er und Nullerjahre, als Schauspieler das Seelenleben ihrer Zuschauer entblößten, nun übernimmt man selbst die Inszenierung.

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Im leiden für Andere ist Rettung

Als unser Herr Jesus Christus seinen Leidensweg bis ans Kreuz begann, gab er dem Leid in seiner Menschlichkeit durch seine Göttlichkeit einen ultimativen Sinn: die Erlösung, die Rettung des Menschen. Im Kreuzestod des Herrn wird auch dem Menschen ein Sinn in dessen Leid geschenkt. Alles, was der Mensch durchleiden kann, hat auch der Herr durchlitten und damit mit Sinn erfüllt.

Diese Sinngebung des Leids konnte aber nur durch den Herrn geschehen, weil er uns zuerst geliebt hat und weil er seinen Vater im Hl. Geist liebt, weil er Gott ist. Die Liebe des Herrn zu uns ließ ihn leiden, damit wir erlöst werden, die Liebe zum Vater ließ ihn gehorsam sein. Dieser Gehorsam war kein sklavischer Gehorsam, es ist ein hören, ein hinhören auf den Willen des Vaters, so wie auch der Mensch darauf hört, was ein geliebter anderer Mensch ihm sagt.

Aus Liebe gehorsam sein, aus Liebe zu Jesus Christus leiden, das können auch wir Menschen. Weiterlesen

Geistige Konfliktlösung für Dummies

Man kennt die Bücher zur Selbstoptimierung im weltlichen Bereich, die möglichst einfach einen komplexen Sachverhalt erklären wollen, ohne beim Leser ein großes Vorwissen vorauszusetzen. Hier ein christlicher Versuch diese Methode auch im geistigen Bereich anzuwenden. So könnte es also klappen mit dem Konfliktpartner:

  1. Man ruft den Hl. Geist um Beistand an
  2. Man beginnt mit einer Bestandsaufnahme und zwar bei sich selbst
    • Man entdeckt seine Talente, seine Fehler und akzeptiert sie. Erkennt man seine eigenen Grenzen, erkennt man auch seine Unvollkommenheit
    • Wir alle sind Sünder, leiden unter den sieben Wurzelsünden, die unsere Haltung und damit unsere Worte und Handlungen bestimmen. Diese Sünden sind: Überheblichkeit und Stolz; Habgier und Geiz; Wollust und Unkeuschheit; Missgunst, Neid und Eifersucht; Unmäßigkeit und Völlerei; Zorn und Hass; Trägheit und Unlust
    • Man erforscht die Ängste, Überreaktionen, die aus Verwundungen der Vergangenheit stammen.

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Basics: Was ist Sünde?

Es gibt ein großes Hindernis, um lieben zu können: Es ist die Sünde. Doch was ist die Sünde? Heute wird meist vermieden das Wort Sünde zu gebrauchen, weil es auch missbraucht wird. Sünde hat immer mit Schuld zu tun, doch die moderne Pädagogik kennt keine Schuld mehr, sondern nur mehr Schuldgefühle, die wegtherapiert werden können. Sünde wird heute meist dahingehend interpretiert, dass etwas attraktiv, aber verboten ist: Die Schokolade, die man nicht essen soll, weil sie die Figur zerstört oder die überschrittene Höchstgeschwindigkeit auf der Straße, die einen zu einem Verkehrssünder macht, wenn man erwischt wird.

Doch diese Sicht auf die Sünde führt uns auf die falsche Spur. Die Sünde hat zunächst nichts mit Moral zu tun. Die Sünde greift des Menschen ureigenstes Wesen an: seine Beziehungsfähigkeit. Die Sünde ist die Trennung des Menschen von Gott. Doch was ist schlimm an dieser Trennung von Gott? Diese Trennung hat eine völlig andere Qualität als eine Trennung von alten, unmodischen Kleidern oder den nun ungeliebten Partner: Es ist die Trennung vom Schöpfer des Menschen, die Trennung des Geschöpfs vom Schöpfer und damit die Trennung vom Licht, der Liebe und dem Leben. Somit ist der Mensch tot, eben so wie Adam und Eva nach dem Genuss der verbotenen Frucht dem Leben gestorben sind, ganz wie Gott es ihnen voraussagte: „denn am Tage, da du davon isst, musst du sterben“ (Gen 2:16). Adam und Eva lebten körperlich noch weiter, aber es ist das Leben Gottes, das in ihnen gestorben ist. Paulus weist darauf in Rö 5:12 hin: „Wie daher durch einen einzigen Menschen die Sünde in die Welt eintrat und durch die Sünde der Tod, und so auf alle Menschen der Tod überging, weil alle sündigten“. Paulus spricht von der Sünde im Singular und nicht von den Sünden. Er bezieht sich einzig auf die Trennung von Gott.
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Mein Nabel und das Buch der Richter

Mein Nabel und das Buch der Richter

Die Fastenzeit ist auch eine Zeit, in der man über seine Beziehungen reflektieren kann. Welche Beziehung ist mir wichtig und warum? Nütze ich eine Beziehung aus oder werde ich ausgenützt und macht mir dies etwas aus? Viele Menschen haben niemanden, den sie als Freund bezeichnen können. Warum ist dies so?

Sucht man Freunde, wenn man sie nicht braucht, hat man welche, wenn man sie braucht. Man findet Freunde, wenn man Freund ist. Es ist die Treue, die Freundschaft erhält und beweist, wie Spr 18:24 eindrucksvoll bekundet: „Manche Freunde führen zum Verderben, und mancher liebe Freund ist treuer als ein Bruder“. Die Liebe ist es, die Treue selbstverständlich macht.  Weiterlesen