Wie lebt es sich so? Und eine Antwort darauf

Wie lebt es sich so? Und eine Antwort darauf

Wenn die ganze Welt, jeder Mensch einen betrügen und belügen will. Man alles und allen misstrauen muss, kein Vertrauen, kein Glaube mehr möglich ist.

Wenn sich alle gegen einen verschwören, alles nur deshalb geplant wird, um einen zu zerstören.

Hinter allem gewaltige und böse Mächte stehen und man selbst nur Opfer ist.

Alle einem etwas wegnehmen wollen und man nur ausgenützt wird.

Die Ungerechtigkeit nur einen selbst trifft, man stets abgehängt und unverstanden bleibt.

Man allein gelassen als einzig Guter in all dem schlechten.

Man sich nur wohlfühlt unter denen, die ebenso leben und denken.

Ja du, solcher armer Mensch, der die Liebe nicht mehr sucht.

Wie lebt es sich so in dieser Gefangenschaft?

 

der emmauspilger

 

Folgende passende Antwort zu diesem Blogbeitrag wurde von der Blogbesucherin und Gastautorin Maria verfasst:

Schade – Leben verpasst?

oder

nie nach dem Wozu gefragt?

 

Nicht gesucht – nie gefunden

Nichts entschieden – nur stehen geblieben

Nie Spuren der Hoffnung gelegt – nur Erwartungen gepflegt

Nicht vertraut – nach unten geschaut

Nie Wunden in Perlen verwandelt – einfach stillgestanden

Nichts be trauert – nur ge trauert

Nie was gewagt – immer geklagt

Nicht ins Innerste gegangen – nur im eigenen Ich gefangen

Nie mit was ausgesöhnt – immer nur von Streit gelebt

 

Nie Seine Liebe gespürt? – Oder einfach noch nicht ausprobiert?

 „Steh auf, nimm dein Bett und geh!“ (Joh 5:1-9)

 

Maria

Wie lebt es sich so?

Wie lebt es sich so?

Wenn die ganze Welt, jeder Mensch einen betrügen und belügen will. Man alles und allen misstrauen muss, kein Vertrauen, kein Glaube mehr möglich ist.

Wenn sich alle gegen einen verschwören, alles nur deshalb geplant wird, um einen zu zerstören.

Hinter allem gewaltige und böse Mächte stehen und man selbst nur Opfer ist.

Alle einem etwas wegnehmen wollen und man nur ausgenützt wird.

Die Ungerechtigkeit nur einen selbst trifft, man stets abgehängt und unverstanden bleibt.

Man allein gelassen als einzig Guter in all dem schlechten.

Man sich nur wohlfühlt unter denen, die ebenso leben und denken.

Ja du, solcher armer Mensch, der die Liebe nicht mehr sucht.

Wie lebt es sich so in dieser Gefangenschaft?

der emmauspilger

S.D.G.

Eine Analyse des „Gutmenschen“

Es gab einmal eine Zeit, in der ein guter Mensch geschätzt wurde, weil er gutes tat. Heute jedoch wird der Begriff Gutmensch eher abschätzig verwendet. Wie konnte das geschehen? Ist gutes in der postmodernen Epoche des Relativismus und Positivismus nicht mehr gut? Schuld daran ist wohl, man muss es wieder aussprechen, der Strukturverlust des christlichen Weltbilds. Der Gutmensch ist heute der äußere Typus der mehrheitlichen Seelenlage vieler Menschen. Wie ist dieser Menschentyp zu definieren? Weiterlesen

Humanismus vs. Christentum?

Humanismus ist eigentlich eine tief christliche Strömung. Pico della Mirandola (1463 – 1494) wird gerne als letzter christlicher Humanist bezeichnet. Denn erst zu Anfang der Renaissance entwickelte sich ein Humanismus ohne Gott, d.h. der Mensch setzte sich selbst als Individuum zum Maßstab für Humanismus. Ab hier wurde Humanismus zum Feind des Christentums, so entstanden beispielsweise die Freimaurer. Was ist nun der Unterschied zwischen Humanismus und Christentum? Weiterlesen

Ethik ohne Lohn? Ein Denkfehler der Postmoderne

Die Ethik der Postmoderne ordnet das Lohnmotiv in eine niedere sittliche Stufe ein; eine fortgeschrittene, gar eine christliche Gesinnung kann damit nichts mehr anfangen. Irgendwie stimmt diese Behauptung ja auch. Etwas zu tun, um ein Ziel zu erreichen, lässt mich in den notwendigen Zusammenhang von Zweck und Mittel treten. Diese praktische Notwendigkeit bindet mich. Etwas zu tun, weil es recht ist, hebt diesen Zusammenhang auf, es ist kein Zweck und kein Mittel mehr vorhanden, nur mehr der sittliche Sinn, die Erfüllung der Pflicht. Nun bin ich nur mehr meinem Gewissen in Freiheit gebunden. Einen Zweck kann man auch unfrei erfüllen, den Sinn nicht. Diese Freiheit hat etwas Großes, Großmütiges, das sich durch den Hinweis auf einen Lohn erniedrigt fühlt. Etwas Gutes zu tun, soll seinen Sinn in sich selbst besitzen, nichts darf mehr hinzutreten, schon gar nicht ein Lohngedanke. Etwas abfällig wählt die Neuzeit für einen solchen Menschen den Begriff „Gutmensch“. Weiterlesen

Lasst uns Vertrauen kaufen!

Das Kaufverhalten der Konsumenten sowie die Motivation der Produzenten werden gesteuert, das ist bekannt. Nun gibt es eine weitere Abteilung der öffentlichen Manipulation, die man Reputationsmanagement nennt. Einst mussten Schuster und Schreiner mit sorgfältiger Qualität und Beratung einen guten Ruf erwerben, heute jedoch kennt der Markt keine schlechten Produkte mehr, sondern nur schlechte Kommunikation.

Es gilt nun eine Story, wie etwa die Abgasaffäre von VW, nur richtig zu verkaufen. Die Affäre wird als „Reputationskrise“ aufgefasst und gemanagt. Gerade das Internet steht dazu als ausgezeichnetes Terrain zur Verfügung. Dort tobt ein unentwegter Kampf um den unbefleckten Ruf von VW. Professionelle Optimierer verdrängen negative Firmenberichte von den ersten Seiten der Suchmaschinen, bezahlte Lobhudler streuen dafür ihre Fake-Beiträge. Bekanntlich wird diese Methode der Manipulation von Meinungsbildung bereits von Regierungen angewandt. Inner- und außerhalb des Internets wird so Vertrauen zu einem knappen Gut, Information jedoch inflationär behandelt und somit wertlos. Weiterlesen