Herkunft und Sinn der Sintflutberichte

Herkunft und Sinn der Sintflutberichte

Ein kurzer Aufriss:

Das Volk Israel wurde mit dem Sintfluttext während des babylonischen Exils (587-537) konfrontiert. In Babylon findet man ihn erstmals im uralten Gilgameschepos verschriftlicht. Weitere Quellen werden noch die Erfahrungen der großen Flut von Kish (2800 v. Chr.) und von Ur (um 3500 v. Chr.) gewesen sein, die in unserer Zeit von Geologen und Archäologen nachgewiesen wurden. Englische Archäologen fanden erst kürzlich Hinweise für einen Einbruch des Mittelmeeres in einen Süßwassersee ungefähr 5500 v. Chr, der heute „Schwarzes Meer“ genannt wird. Auch diese gewaltigen Veränderungen werden im Gedächtnis der Menschheit verhaftet geblieben sein. Es gibt außerhalb der Bibel insgesamt 68 Sintflutberichte, manche auch älteren Ursprungs. Bei den südamerikanischen Hochkulturen ebenso, wie bei den Griechen, nicht aber bei den Germanen, weshalb man sogar an Menschheitserinnerungen an den gewaltigen Anstieg des Meeresspiegels am Ende der letzten Eiszeit 10.000 v. Chr. denken kann. Weiterlesen

Paulus führt Griechen in den Tempel!

Im Kapitel 21 der biblischen Apostelgeschichte erfahren wir von der Verhaftung des Paulus im Tempel. Zwei architektonische Elemente des herodianischen Tempels werden dabei erwähnt. Die Werke von Flavius Josephus und die Mischna bestätigen diese ebenso, wie archäologische Funde im 19. Jahrhundert und im frühen 20. Jahrhundert. Paulus beendete seine 3. Missionsreise und kam zu Pfingsten 56 oder 58 nach Jerusalem. Er lieferte dabei eine Kollekte ab, die unter den Christen in Mazedonien durchgeführt wurde. Dabei begleiteten ihn Männer aus der Provinz Asien, unter denen auch Trophinus war, ein Repräsentant der Gemeinde in Ephesus. Weiterlesen