Steckbrief: Albertus Magnus

Albert der Große, wie man ihn auch nennt, lebte um 1207 bis 1280 und war ein deutscher Gelehrter und Bischof. Er bereitete als Scholastiker, als Kirchenlehrer, den Weg für den christlichen Aristotelismus im hohen Mittelalter vor. Albert trat in den Dominikanerorden ein und ihm wurde schon zu Lebzeiten der Ehrentitel „Doctor Universalis“ verliehen, weil er in allen damals vertretenen wissenschaftlichen und theologischen Künsten hoch gebildet war. Sein Gedenktag wird am 25.11. gefeiert. Weiterlesen

Steckbrief: Anselm von Canterbury

Anselm von Canterbury wurde um 1033 in Aosta geboren und starb 1109 in Canterbury. Er gilt als Begründer und Vater der Scholastik, eine wissenschaftliche Denkweise und Methode der Beweisführung durch theoretische Erwägungen. Anselm befasste sich besonders mit dem Verhältnis von Vernunft und Glaube. Dabei formulierte er den berühmten Lehrsatz: Credo ut intelligam (ich glaube, damit ich erkennen kann).

Demnach fordert Anselm, dass man Glaube als Quelle der Wahrheit ernst nehmen soll. Er wirkt dort weiter, wo die Vernunft nicht erkennen kann. So etwa die Berufung in die ewige Gemeinschaft mit Gott, den Gott der Liebe oder Gott in Jesus Christus als Erlöser, Retter und Tröster. Nur wer glaubt, kann das tiefere Verständnis vom Menschen und von Gott erhalten. Weiterlesen