Die natürliche menschliche Einheit

Die natürliche menschliche Einheit

Ein philosophischer und evolutionsbiologischer Blick auf den derzeitigen weltweiten Meinungskampf der Ideologien und Rassen und die zukünftige Entwicklung des Menschen.

Die Ausgangslage: Die Zweige der Menschheit, ihre Rassen, müssen in der menschlichen Art ebensowohl existieren wie in allen anderen tierischen Arten, weil die menschliche Gruppe, da sie eine lebende Masse bildet, nur fortbestehen kann, in dem sie sich auf den divergierenden Linien entfaltet. Es wäre vollkommen sinnlos, die Wirklichkeit der Rassen zu leugnen, wie auch zu versuchen, sie weiter zu beweisen. Jedoch erkennt man in der geschichtlichen Entwicklungen der Evolution, dass jede lebende Verzweigung sich in ihrer Gesamtheit sowohl aus anatomischen als auch psychischen Merkmalen zusammensetzt, die eng miteinander verbunden sind. Jede Verzweigung hat in gewisser Weise ein Außen und ein Innen, einen Leib und eine Seele. Die Seele tendiert dahin, über den Leib die Art und die Rasse zu dominieren. Es findet eine Prädominanz des Psychischen über das Somatische allein in den menschlichen Gruppen statt  und dieses Phänomen verdient Beachtung hinsichtlich der Zukunft der Menschheit, in der einzig die Evolution zum Bewusstsein gelangt ist. Weiterlesen

Die sexuelle Revolution der „68er“ und ihre Folgen

Es ist der 31. Mai 2018. In der University of Notre Dame in Washington findet eine Konferenz von Wissenschaftlern statt, welche die Folgen der sexuellen Revolution seit der Studentenrevolte des Jahres 1968 beleuchtete. Auslöser dafür waren auch die im erschreckenden Maß zunehmende sexuelle Gewalt gegenüber Frauen und die Vermarktung ihres Körpers. Die Forscher betrachteten die Konsequenzen dieser sexuellen Revolution anhand von soziologischen, psychologischen, medizinischen und anderen Nachweisen. Das Material erlangte hinsichtlich der sogenannten „#MeToo-Debatte“ große Bedeutung. Dabei wurde von acht Wissenschaftlern über Empfängnisverhütung, Unfruchtbarkeit, Geschlechtskrankheiten, Pornografie, Leihmutterschaft und Menschenhandel referiert. Hier nur einige der Forschungsergebnisse: Weiterlesen

Stoa und Christentum

Um 300 v. Chr. formulierte Zenon von Kition erstmals Grundzüge der sogenannten Stoa. Ihr ist eine kosmologische, ganzheitliche Welterfassung zu eigen, die auf ein waltendes universelles Prinzip zurückgeführt wird. Das Individuum hat ihren Platz in dieser Ordnung zu erkennen, auszufüllen und durch Selbstbeherrschung zu akzeptieren. Gelassenheit und Seelenruhe sollen dabei Weisheit fördern.

Die Wirkung der stoischen Weltanschauung auf die Menschen in hellenistischer und nachhellenistischer Zeit war gewaltig. Philosophie und Religiosität gingen ein unlösliches Band ein. Deshalb war die stoische Weltanschauung gerade unter Heidenchristen Herausforderung und Prägung zugleich, ähneln sich doch einige Aussagen. Die große Zeit der Stoa ging schließlich erst um 300 n. Chr. zu Ende und beeinflusste damit noch Kirchenväter und Kirchenlehrer. Weiterlesen

Leben im Auferstandenen

Leben im Auferstandenen

Jesu Auferweckung von den Toten hat die Grundsituation von Welt und Mensch gewandelt. Durch die Auferweckung des Herrn haben die Mächte des Kosmos, das, worin die Welt Macht erfährt und ist, ihre Gewalt verloren. Das Kreuz hielt ihren Ansturm in politischen und geistigen Mächten aus. Das Kreuz hat diese Mächte entwaffnet: „Er (Jesus) entwaffnete die Mächte und Gewalten, stellte sie öffentlich an den Pranger und triumphierte in ihm (dem Kreuz) über sie“ (Kol 2:15).

Als Gott den Gekreuzigten zu seiner Macht erhöhte, seinen Namen über alle anderen Namen erhob, zerschellte die Eigenmacht der Welt (Eph 1:21). Alles, was nun im eigenen Namen daherkommt oder im Namen der Welt, wird namenlos zerbrochen. Vor keinem Namen, keinem Zauberspruch, braucht der an den Auferstandenen glaubende mehr zittern und sich vor keinem Namen mehr beugen lassen. Gerade die anonymen Mächte und Dämonen sind damit ebenso abgetan. Keine Geistesströmung, kein Zeitgeist, mag er noch so verheerend wirken, ist mehr zu fürchten. Weiterlesen

Keine Religion ist terroristisch!

„Das Engagement für die Opfer von Ungerechtigkeit und Gewalt ist nicht etwa ein ausschließliches Gut der katholischen Kirche, sondern es gehört zu vielen religiösen Traditionen, für die Mitleid und Gewaltlosigkeit wesentlich sind und den Weg des Lebens weisen! Das betone ich mit Nachdruck: Keine Religion ist terroristisch!! Die Gewalt ist eine Schändung Gottes. Werden wir nie müde zu wiederholen, dass der Name Gottes die Gewalt nie rechtfertigen kann. Allein der Friede ist heilig. Nur der Friede ist heilig, nicht der Krieg!“

Papst Franziskus (aus der Friedensbotschaft zum 50. Weltfriedenstag 2017 an die Regierenden der Welt)

Der Neujahrstag wurde am 8. Dezember 1967 vom sel. Papst Paul VI. zum Weltfriedenstag erklärt.