Demokratie, Wahlen und Dankbarkeit

Viele Menschen definieren heute selbständiges Denken, ja Freiheit, darin, nur auf sich selbst zu „hören“, womit meist nur ein Bauchgefühl gemeint ist und dazu keine vernunftbegabte Überlegung. Gerne wird dabei auch von Förderung der Vielfalt gesprochen, was aber oft genug nur als Vorwand verwendet wird, um eigene Erkenntnisse und Meinungen, mögen sie noch so unvernünftig sein, eine Geltung für die Allgemeinheit zu geben. Und wenn man auf andere Meinungen und Lebensmodelle trifft, die nicht innerhalb der eigenen Filterblase vertreten werden, hat die Förderung der Vielfalt schnell ein Ende. Oft werden dann keine Argumente eines Spezialisten, Fachmanns, nicht einmal mehr Lebenserfahrung anderer angenommen. Dabei bietet ein „Bauchgefühl“ ebenso keine Grundlage ein tieferes Verständnis über einen Sachverhalt oder andere Motivlagen zu gewinnen. So wird man zum Unbelehrbaren, der in der Selbstzentriertheit seinen Fortschritt erkennen will, ein Merkmal des Egoisten. Weiterlesen

Ein Klagelied der Männer zur Gleichberechtigung

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) brachte 2017 einen Bericht heraus mit den Worten: „Ein Jahrzehnt des langsamen, aber stetigen Fortschritts kam 2017 zum Erliegen“. Und auf was bezog sich dieser Satz? Nicht etwa auf das Klima, die Juchtenkäferpopulation oder die Feldhamsteraufzucht, nein, es geht um das Klima zwischen Mann und Frau, um die Gleichberechtigung. Der Bericht meint zu wissen, dass diese weiterhin auf sich warten lässt. Beziffert er die Wartezeit 2016 noch auf 170 Jahre, sind es nun schon 217 Jahre.

Das WEF bewertet in ihrem Bericht jedes Jahr die Gleichheit der Geschlechter in vier Sparten: Gesundheit und Überlebenschancen, Bildungsweg, Politik und Wirtschaft, übrigens nicht in ihrem biologischen Wesen, dafür sind die Gender-Lehrstühle zuständig. Beim Überleben haben die Frauen die Männer ja schon seit längerem überholt, in der Bildung ebenso, betrachtet man die Lernunterschiede zwischen Mädchen und Jungen in den Schulen in Deutschland. Aber dieser Fortschritt, über dem Mann hinaus, hat nun – siehe oben  – einen Dämpfer erhalten. Frauen überleben den Mann scheinbar nicht mehr so lange und in der Bildung sieht es auch nicht mehr so toll aus.

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Wie lebt der Mensch am Ende des 21. Jahrhunderts?

Es ist noch nicht lange her, als das Smartphone begann das Leben der Menschheit grundlegend zu ändern, durch ein „outsourcing“ des Gehirns. Ob die Erfindung des Rades ähnlich plötzlich und umwälzend war? Jedenfalls beginnt nun eine virtuelle Welt mit der Wirklichkeit zu konkurrieren und vermengt sich mit ihr. Welche Trends und Möglichkeiten werden daraus entstehen, wie und mit welchen Wertvorstellungen wird der Mensch des ausgehenden 21. Jahrhunderts leben? Hier meine 5 Megatrends:

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Heilig sein – Wie geht das?

In meiner Rubrik „Basics“ stelle Ich die Frage: Heilig sein und werden, wie geht das eigentlich? Zunächst eine Begriffsdefinition: Heilig zu sein bedeutet abgesondert sein von etwas oder jemanden und abgesondert sein für etwas oder jemanden.

Heilig zu sein für Gott verursacht zwei Dinge: Die Gesinnung, die Haltung eines Menschen ändert sich und daraus resultierend ändert sich auch sein Leben. Jeder Christ, der den Herrn in sich aufnimmt und seinen Willen tun will, ist wiedergeboren und heilig, weil er sich absondert von der Welt für Gott. Der Zustand des Menschen, seine Haltung ändert sich, dies ist der Wille Gottes. Paulus bestätigt es im Hebräerbrief (10:10): „In diesem Willen sind wir geheiligt durch das Opfer des Leibes Jesu Christi ein für allemal.“ Doch allein dieser Gesinnungswandel vollendet nicht die Heiligkeit des Menschen. Es muss der Lebenswandel folgen, wie Petrus erklärt (1Petr 1:14-15): „Gestaltet als gehorsame Kinder euer Leben nicht mehr nach den Gelüsten wie in eurer früheren Unwissenheit, sondern seid gemäß eurer Berufung durch den Heiligen auch selber heilig in all eurem Wandel.“ 
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Wir besitzen keine irdischen Rechte – Eine Gewissenserforschung

Satan, der Fürst der Welt, gaukelt uns vor irdische Rechte zu besitzen, die wir von Gott einfordern können. Werden uns diese Rechte vorenthalten, so beginnen wir mit Gott zu hadern, ihm Vorwürfe zu machen, gleiten ab in Verbitterung oder wenden uns ganz von ihm ab. Tatsächlich besitzen wir aber keinerlei irdische Rechte, im Gegenteil: Wir müssen sie abgeben an Gott, damit wir sie von ihm als Segen zurückerhalten. Irdische Rechte sind als Vorrecht zu betrachten, nicht als einzuforderndes Recht.
Diese vermeintlichen irdischen Rechte zu erkennen ist eine gute Gewissenserforschung, um unseren Sünden auf die Spur zu kommen. Immer dort, wo wir uns bei folgenden irdischen Rechten verweigern wollen, sie an Gott abzugeben, sitzen unsere Egoismen und Ursachen unserer Verwundungen und Verbitterung. So meinen wir ein Recht zu haben auf:

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Selbstverwirklichung der Person aus christlicher Sicht

Das Stichwort Selbstverwirklichung wird heute gerne als Optimierung der eigenen Person auf Kosten anderer gesehen, als Ego-Trip. Oftmals scheitert die Selbstverwirklichung an der Kenntnis des eigenen Selbst. Dem gegenüber steht das positive Bild der Selbstverwirklichung der Person aus christlicher Sicht. Selbsterkenntnis entsteht hierin durch den Geist und ergibt die Person. Der Geist ist Gabe Gottes und Kanal für Gott, der selbst Geist ist. So wird aus der Person, die per se ist, für sich, eine Person, die mit Gott, der gleichfalls Person ist, kommunizieren und Gemeinschaft haben kann und zwar durch eine weitere Eigenschaft Gottes und des Geistes: der geistigen Liebe. Sie ist unendlich und wächst mit der Weitergabe.

Die Selbstverwirklichung der Person aus christlicher Sicht entsteht durch Gabe von positiven Werten an seine Person. Dabei gibt es 6 Werte-Stufen, auf denen man sich selbst verwirklichen kann, die immer höher steigen hin zu Gott. Als Person hat man die Freiheit sich diese Werte anzueignen und sich nach oben zu schwingen, immer mit Beistand Gottes und in der Kraft Gottes. Christliche Selbstverwirklichung wird so zur Zustimmung des eigenen Willens zum Plan Gottes für seine Person. Deshalb kann es keine Selbsterlösung geben. Jede der Stufen ist aus christlicher Sicht gut, wenn sie die Liebe Gottes in sich trägt. Die 6 Stufen sind: Weiterlesen