Der Weinstock – eine biblische Karriere

In der Hl. Schrift begegnen uns viele Bilder und Symbole, deren Entsprechungen in der Kultur des Volkes Israel verwurzelt sind. Diese Bilder und Symbole stammen aus frühester Zeit, die meist auf eine menschliche Naturbeobachtung verweisen, deren Charakter zu einem Element der Erinnerung wird. Eine Naturbeobachtung, gerade wenn sie unerklärlich scheint, wird dann einer vergöttlichten Naturkraft, oder beim Volk Israel eben dem einen Gott zugeordnet. So wird etwa aus der Wanderung durch das von Gott geteilte Rote Meer aus einer geschichtlichen Naturerscheinung später eine Erinnerung des ganzen Volkes, das es eng mit einer symbolischen Bedeutung des Wassers verknüpft. Oft wird aus einer symbolischen Bedeutung im Erinnern ein Symbol der Hoffnung und weist somit in die Zukunft. Wasser, Blut, Wein oder der Weinstock sind darum spezielle Symbole in der Hl. Schrift mit einer konkreten Bedeutung. Betrachten wir einmal besonders den Weinstock. Weiterlesen

Das Experiment: Jesus in mir

Die tiefsten Wahrheiten sind immer die einfachsten. Christsein ist oftmals schwer, ja unmöglich. Man wird müde Christ zu sein, weil man es nicht schafft. Alle Vorsätze, der Wille Gott eine Freude zu machen, sich menschlichen Nöten anzunehmen, zeigen mir oftmals, dass der Standard, den Jesus anlegt, für mich zu hoch ist. Da weiß ich: der sicherste Weg am Christsein die Freude zu verlieren, ist Christ aus eigener Kraft zu sein.

In Joh 15:5 sagt der Herr zu mir: „Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben; wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viele Frucht; denn getrennt von mir könnt ihr nichts tun“. Zwei Dinge leite ich daraus als meine Aufgabe ab: Zu Jesus zu kommen, in Jesus zu bleiben. Erst in Jesus bringt man Frucht. Die größte Versuchung im Leben mag oftmals nicht sein, eine Sünde zu begehen, sondern seine Abhängigkeit von Jesus aufzugeben. Dann will man sich auf seinen eigenen Intellekt, die eigenen Gefühle und Mittel verlassen. Weiterlesen