Vater unser …

Wir beten: „Vater unser“. Denn der Mensch steht nicht allein vor Gott, sondern inmitten seiner Geschwister. Dies, weil Christen einen gemeinsamen Vater haben. So wird die Mauer egoistischen und bloß individualistischen Betens niedergerissen. Gebet wird sozial. Nicht nur die eigene Last, sondern auch die Lasten anderer werden vor Gott hingetragen. Es zählt nicht Rasse oder Hautfarbe, Sprache oder trennende politische Zugehörigkeit, soziale Schichtung wird überwunden, weil alle auf demselben Weg zu Gott unterwegs sind. Weiterlesen

Begeisterung ist nicht gleich Glaube

Während er nun beim Paschafest in Jerusalem war, glaubten viele an seinen Namen, weil sie seine Zeichen sahen, die er tat. Jesus hingegen vertraute sich ihnen nicht an; denn er kannte sie alle und hatte nicht nötig, daß ihm jemand Zeugnis gab über den Menschen; wußte er doch selbst, was im Menschen war. (Joh 2:23-25).

Diese „Gläubigen“ hatten offenbar nicht begriffen, wen sie vor sich hatten. Sie waren zwar erstaunt darüber, was Jesus zu tun vermochte, sie waren sogar begeistert, aber war das wirklich Glaube? Genügte das, damit Jesus sich ihnen anvertraute? Offenbar nicht. Weiterlesen

Protestanten und ihr Verhältnis zur politischen Obrigkeit

Martin Luther schuf mit seiner neuen Lehre ein völlig anderes Verhältnis zwischen Staat und Kirche, zwischen Christ und Gesellschaft. Negative politische Entwicklungen der Neuzeit werden deshalb oftmals den Kirchen der Reformation zur Last gelegt. Andererseits kann man das moderne protestantische Synodalsystem als Vorbote der Demokratisierung betrachten. Die Veränderung der Verhältnisse zwischen Christen und ihrer Obrigkeit im Protestantismus kann in drei Bereichen besonders erkannt werden: im sogenannten Landesherrlichen Kirchenregiment, in der Zwei-Reiche-Lehre und in der Bewertung des gottgeweihten Lebens.
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Protestanten und Katholiken: Die Rechtfertigungslehre

Zwischen der Kirche und den evangelischen Gemeinschaften ist immer noch ungeklärt, wie die Mitwirkung des Menschen an seiner Erlösung zu verstehen ist. Luther sieht den Menschen durch die Erbsünde von Grund auf verdorben und somit nicht mehr fähig offen das Evangelium anzunehmen, für die katholische Kirche verblieb im Menschen nach dem Sündenfall ein Funken der Sehnsucht nach Gott. Deshalb hat er auch die Möglichkeit einen kleinen Schritt auf Gott zuzugehen. Gott und Mensch können demnach zusammenwirken, damit der Mensch erlöst wird. Gott würdigt auf diese Weise den Menschen. Nach Luther kann der Mensch dazu jedoch nichts beitragen. Augustinus fasste die katholische Rechtfertigungslehre folgendermaßen zusammen: „Gott, der uns ohne uns erschaffen hat, wollte uns nicht ohne uns erlösen“.
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Liebe Muslime, wir Christen sind schon unterwegs!

Immer wieder überkommen auch mich Ängste vor Terrorismus oder Islamismus.
Hinwendung zu Gott, Gebet und Sakramente sind dabei Stärkung und Trost – aber doch nicht, um dann in einer kuscheligen Biedermeierreligion in vermeintlicher Geborgenheit zu verharren. Wo die Liebe ist, also Gott, ist keine Furcht!
Gott lässt die „Früchte“ der Politik des Westens zu und er sendet uns Moslems, damit wir nicht unbedingt ihre Religion, aber wenigstens ihr Gottesbild ändern! Das geschieht, in dem wir Christus leben, den Gott der Liebe und Barmherzigkeit, jenseits vom Druck eines durch islamistische Hassprediger vermittelten rachsüchtigen Allah, dem es gefällt, dass man sich in sein Paradies durch Mord hineinbombt. Weiterlesen