Sich selbst annehmen und lieben

Sich selbst annehmen und lieben

Ich bin Ich, nicht vom Wesen, sondern bin mir „gegeben“. Ich habe mich also empfangen (von Gott).

Überhaupt gegeben – Nicht als Menschen einfachhin, sondern als diesen Menschen: diesem Volk zugehörig, dieser Zeit, von diesem Typus und diesen Anlagen. Bis zu jenen letzten Bestimmtheiten, die es überhaupt nur einmal gibt, nämlich in mir; jener letzten Eigenart, die macht, dass ich in allem, was ich tue, mich selbst wiedererkenne, und die sich in meinem Namen ausdrückt.

Ich soll sein wollen, der ich bin; wirklich ich sein wollen, und nur ich. Ich soll mich in mein Selbst stellen, wie es ist, und die Aufgabe übernehmen, die mir dadurch in der Welt zugewiesen wird. Weiterlesen

Werbeanzeigen

Yoga und Zen vs. christliche Spiritualität

Mystik, Ritual, Kult, das sind Begriffe und Lebenswirklichkeiten, die heute im Westen trotz der Säkularisierung der Welt immer mehr geschätzt werden. Allerdings meint man damit mehr östliche Spiritualität, eigene christliche Wurzeln sind verpönt und aus dem kritischen Rationalismus der Moderne entwickelt sich immer mehr ein abergläubischer Irrationalismus der Postmoderne. Deshalb ist es wichtig den Unterschied zu erkennen zwischen dem, was außerchristlich an „religiösem“, „transzendentalem“, „mystischem“ und „spirituellem“ läuft und dem, was das Christentum unter Spiritualität versteht. Dies vor allen deswegen, weil auch im innerkirchlichen Bereich immer mehr eine Vermischung stattfindet, man denke nur an die zahlreichen Yoga- und Zen-Kurse in katholischen Bildungseinrichtungen.
Weiterlesen