Update: Die Lage in Aleppo

Nur wenige Menschen sind in der eingekesselten Stadt geblieben, es sind meist jene, die nicht fliehen konnten und jene, die ihnen helfen und dienen. Darunter sind auch die Franziskaner unter Bischof Georges Abou Khazan, Pfarrer Ibrahim al Sabagh, Pater Firas Lutfi und noch einige andere Brüder. Sie leben seit Juni 2016 eigentlich in einer bereits toten Stadt. Diese lässt nur die Liebe noch lebendig bleiben. Weite Teile der einst blühenden Großstadt liegen in Trümmern.  90 % der ausharrenden Familien leben unterhalb der Armutsgrenze, 80 % sind ohne Arbeit. Es fehlt an Wasser und aufgrund der hohen Preise können sich die Menschen nicht mehr ausreichend gut ernähren. Weiterlesen

Nach was sind wir durstig?

In Joh 4,1-18 trifft der Herr am Jakobsbrunnen eine samaritanische Frau. Voller Liebe und behutsam führt er mit ihr dort sogar ein theologisches Gespräch, als Jude, als Rabbi mit einer Frau und auch noch einer Samariterin – für damals eine Ungeheuerlichkeit. Sie schöpft Wasser aus dem Brunnen, Jesus bietet ihr aber lebendiges Wasser an, sich selbst.

Der Herr macht die Frau durch sein Gespräch durstig nach diesem Wasser. Sie sagt: „Herr, gib mir dieses Wasser, damit ich keinen Durst mehr habe“. Dann konfrontiert sie der Herr einfühlsam mit ihrer Schwäche, die bisher das Verlangen nach diesem Wasser unterdrückte: Sie versucht nämlich ihren Durst nach Leben, nach Geborgenheit, nach Liebe in der Lust, bei Männern zu stillen, denn sie hatte bereits 6 davon. Weiterlesen