Gedanken zur Scham

Der Mensch wandelte im Paradies mit Gott. Alles war im und beim Guten, denn Gott war gut. Nach dem Sündenfall des Menschen erkannte dieser nicht nur das Böse, sondern ebenso das Gute in sich und den unendlich tiefen Abgrund, der sich nun hin zu Gott auftat. Der Mensch begann zu vergleichen, was ungleich. Die Antwort der Erkenntnis von Gut und Böse an Gott war, sich zu verbergen. Das Gute schämt sich in Gottes Licht, das Böse zieht in die Finsternis. Weiterlesen

Die Geschichte der Maiandacht

Die Geschichte der Maiandacht

Die Maiandacht ist eine verhältnismäßig junge Frömmigkeitsübung, die in ihrer Form vor allen von Frauen gerne besucht wurde. Maiandachten waren zuerst einfache Flurgebete, die um das Gedeihen der Feldfrüchte baten. Erste Hinweise, dass in die Maiandacht eine marianische Intention einfloss, gibt es jedoch schon im Mittelalter. Heinrich Seuse, Mystiker und seliger Dominikanermönch aus dem 13. Jahrhundert, soll in Konstanz am Bodensee allein eine erste Maiandacht gehalten haben, in der er Maria ehrte. Dabei nahm er den Brauch des Maibaumaufstellens zum Anlass und setzte für Maria gleichsam einen geistigen Maibaum, den er mit Gebeten und Liedern zierte. Zudem sammelte er die ersten Blumen des Feldes, band sie zu einem Kranz und schmückte damit ein Bildnis der Gottesmutter. Weiterlesen

Steckbrief: Albertus Magnus

Albert der Große, wie man ihn auch nennt, lebte um 1207 bis 1280 und war ein deutscher Gelehrter und Bischof. Er bereitete als Scholastiker, als Kirchenlehrer, den Weg für den christlichen Aristotelismus im hohen Mittelalter vor. Albert trat in den Dominikanerorden ein und ihm wurde schon zu Lebzeiten der Ehrentitel „Doctor Universalis“ verliehen, weil er in allen damals vertretenen wissenschaftlichen und theologischen Künsten hoch gebildet war. Sein Gedenktag wird am 25.11. gefeiert. Weiterlesen