Basics: Warum ist in uns der Drang zur Sünde?

Es gibt vier tiefgründige persönliche Ursachen jeder Sünde. Wenn ein Mensch sündigt, will er:

  1. Macht
  2. Anerkennung
  3. Trost/Komfort
  4. Sicherheit

Zu sündigen bedeutet: Der Mensch stellt Gott nicht mehr an erster Stelle, er sondert sich von ihm ab, er schafft sich eigene Götzen. Es sind Herzensgötzen.

An was erkennt der Mensch, dass er in einer Angelegenheit in seinem Leben nicht mehr Gott an erster Stelle setzt, sondern seine eigenen Herzensgötzen, die er anbetet?

  1. Etwas ist mir „heilig“, ich sage: Finger weg! Ich suche mir Prediger und Bibelstellen, die nicht von meinem Herzensgötzen sprechen.
  2. Herzensgötzen machen niemals satt, meine Sehnsucht wird nie befriedigt. Ich sage: „… wenn ich erst einmal …“. Aber: Gott ist die Liebe, die Liebe darum kein Gott. Deshalb ist etwa eine Sehnsucht nur nach der romantischen Liebe falsch.
  3. Herzensgötzen beflecken mein Gewissen. Mein erkennen von gut und böse, richtig oder falsch wird getrübt.
  4. Herzensgötzen fordern Opfer, Menschenopfer, wenn sie etwa Karriere oder Ruhmsucht heißen.

Herzensgötzen funktionieren, weil sie den Kult um das Ego fördern. Damit wird der Mensch zu einem Sklaven seines Ego aus Angst, dass er Macht, Anerkennung, Trost/Komfort oder Sicherheit verliert. Es ist seine persönliche Angst vor der Zukunft. Aber in der Liebe zu Gott, sich und dem Nächsten ist keine Angst.

Jesus Christus fordert uns auf aus dieser Sklaverei auszubrechen, so wie Gott das Volk Israel aus der ägyptischen Knechtschaft führte. Der Bruch des Ego’s erfolgt, indem der Mensch es kreuzigt, das Ego stirbt, es erfolgt durch das Kreuz, den Kreuzestod des Herrn. Jesus Christus gibt mehr als Glück, er erlöst von der Suche nach Glück. Jesus Christus gibt dadurch tiefere Freude, Frieden. Der Mensch gelangt dadurch in die Freiheit der Anbetung Gottes.

 

S.D.G.

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Wir besitzen keine irdischen Rechte – Eine Gewissenserforschung

Satan, der Fürst der Welt, gaukelt uns vor irdische Rechte zu besitzen, die wir von Gott einfordern können. Werden uns diese Rechte vorenthalten, so beginnen wir mit Gott zu hadern, ihm Vorwürfe zu machen, gleiten ab in Verbitterung oder wenden uns ganz von ihm ab. Tatsächlich besitzen wir aber keinerlei irdische Rechte, im Gegenteil: Wir müssen sie abgeben an Gott, damit wir sie von ihm als Segen zurückerhalten. Irdische Rechte sind als Vorrecht zu betrachten, nicht als einzuforderndes Recht.
Diese vermeintlichen irdischen Rechte zu erkennen ist eine gute Gewissenserforschung, um unseren Sünden auf die Spur zu kommen. Immer dort, wo wir uns bei folgenden irdischen Rechten verweigern wollen, sie an Gott abzugeben, sitzen unsere Egoismen und Ursachen unserer Verwundungen und Verbitterung. So meinen wir ein Recht zu haben auf:

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