Thomas von Aquin. Über Erkenntnis, Anthropologie, Ethik, Moral und Kunst

Der Dominikanermönch Thomas war in Köln Schüler von Albertus Magnus (siehe meinen Beitrag) und lebte von 1224 bis 1274. Der Mönch galt als schweigsam und war recht beleibt. Sein Charakter wird als gütig, demütig, rein und sensibel beschrieben. Er ist einer der bedeutendsten philosophischen Vertreter der spätmittelalterlichen Scholastik und dennoch sagte er an seinem Lebensende: „Alles, worüber ich nachsann ist Stroh gegenüber der Größe Gottes“. Er entwickelte ein umfassendes und ausgewogenes System des christlichen Lebens und etablierte einen dauernden Maßstab. Alle seine Lehren der Theologie und Philosophie stellt er auf den Boden der Heiligkeit. Hier der erste Teil einer kurzen Zusammenfassung seiner umfangreichen Lehren. Weiterlesen

Steckbrief: Albertus Magnus

Albert der Große, wie man ihn auch nennt, lebte um 1207 bis 1280 und war ein deutscher Gelehrter und Bischof. Er bereitete als Scholastiker, als Kirchenlehrer, den Weg für den christlichen Aristotelismus im hohen Mittelalter vor. Albert trat in den Dominikanerorden ein und ihm wurde schon zu Lebzeiten der Ehrentitel „Doctor Universalis“ verliehen, weil er in allen damals vertretenen wissenschaftlichen und theologischen Künsten hoch gebildet war. Sein Gedenktag wird am 25.11. gefeiert. Weiterlesen