Vater unser …

Wir beten: „Vater unser“. Denn der Mensch steht nicht allein vor Gott, sondern inmitten seiner Geschwister. Dies, weil Christen einen gemeinsamen Vater haben. So wird die Mauer egoistischen und bloß individualistischen Betens niedergerissen. Gebet wird sozial. Nicht nur die eigene Last, sondern auch die Lasten anderer werden vor Gott hingetragen. Es zählt nicht Rasse oder Hautfarbe, Sprache oder trennende politische Zugehörigkeit, soziale Schichtung wird überwunden, weil alle auf demselben Weg zu Gott unterwegs sind.

Das „Vater unser“ weitet mit Gottes Vaterliebe unsere Liebe, enge Panzer und hemmende Scheuklappen werden entfernt. Man wird nicht zur proletarischen Schicksalsgemeinschaft, es ist nicht naturhaftes Verbundensein aller, die Menschen sind, sondern man hat den gleichen Adel und die Würde aus göttlichem Ursprung. Es ist das gleiche lockende Ziel des Vaterhauses und die gleiche Liebe, welche die große Familie Gottes einigt. Das Beten zum Vater gibt der Frömmigkeit Größe. Das Beten aller zu unserem Vater gibt die christliche Weite.

Jesus sagt: Ökumene muss sein.

S.D.G.

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