Christsein und Politik

Hysterie und Dauerempörtheit sind die Auswüchse von Ideologien. Dort wird die Vernunft betäubt. Die größten Lügner waren schon immer die glaubwürdigsten Demagogen. Einige nennen sich Demokraten, andere Liberale, Sozialisten, Republikaner oder Nationalisten etc., und arbeiten dennoch nur auf eigene Rechnung. Und was sich Opposition nennt, sitzt im selben Zug, denn sobald sie an die Macht kommt, stellen sie die Rechnungen aus. Doch ein Christ rechnet nur mit Gott.

Sogenannte linke Revolutionäre suchen nach Bestätigung, Anerkennung, Bewunderung. Sind sie etabliert, wollen sie arrogant alle anderen ihrem Narzissmus unterordnen, denn Freiheit ist für sie nur die Freiheit, ihr Lebensmodell zu leben. Jene angepassten Demokraten und ihre sogenannten liberalen Alternativen geht es allein um Erfolg, Macht, überleben des Stärkeren, um gierig immer mehr Geld verdienen zu können. Freiheit endet für sie, wenn sie der eigenen Freiheit, unbedingt erfolgreich zu sein, im Wege steht. Die nationalistische Variante davon will dasselbe zusätzlich mit Verbreitung von Angst und ebenso mit Krieg, denn auch am eigenen Stolz wollen sie verdienen und darin Bestätigung. Freiheit hat hier nur der eigenen Gruppe zu gehören. Doch ein Christ ist davon erlöst durch seinen Gott, gehört nur ihm und ist darum wahrhaft frei.

Keine Seite jedoch geht es um die Bedingungslosigkeit des Lebens. Es geht ihnen immer nur um die Dinge selbst. Alles muss Zweck haben und ihnen Nutzen bringen. Keinem geht es um das Sein an sich. Und weil das Volk das Heilige in sich ebenso immer mehr verliert, haben sie das Denken des Volkes auf ihrer Seite. Das verbindet sie und schafft sogar Abhängigkeit voneinander. Doch Christen sind die Heiligen Gottes und wissen, dass alle Menschen allein von ihm abhängig sind.

Deshalb sitzt man als Christ meist zwischen allen Stühlen: Weil man nüchtern bleibt und deshalb vernünftig, und man die Ideologien durchschaut. Weil man um das Heilige im Menschen weiß, Gottes Liebe, die bedingungslos ist, für jede Rasse, für jedes Aussehen, für jeden Sünder (aber nicht der Sünde an sich!), mag man für Menschen noch so zweck- und nutzlos sein, auch als Embryo im Mutterleib oder am Ende seines Lebens. Weil man das Leben empfängt und nicht nur duldet. Weil man Vergebung erfahren hat und sie deshalb gerne weiterschenkt.

In jeden Menschen begegnen wir Jesus Christus. Behandeln wir sie so, als müssten wir ihnen in alle Ewigkeit in die Augen schauen.

S.D.G.

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