Christen, das Herz der Welt

In Lk 12:49 verkündet der göttliche Sohn Jesus Christus seinen Willen: „Feuer auf die Erde zu werfen, bin ich gekommen, und wie sehr wünschte ich, es würde schon brennen!“ Dieses Feuer ist der Hl. Geist und er muss in den Herzen aller Christen brennen, aber zuerst und vor allen in Deinem und meinem Herzen. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und dort, wo Du und ich stehen, muss es heller werden. Liebeswärme und das Reich des Hl. Geistes muss dort entstehen, an unserem Arbeitsplatz, in der Familie, am Leidensplatz. In Deiner und meiner Gemeinschaft muss alles verwandelt und erneuert sein. Wenn der Mensch sich verwandelt und erneuert im Hl. Geist, wird auch die Welt verwandelt und erneuert im Hl. Geist.

Aber der Anfang liegt in Dir und mir! In unserem Innern muss die Zündschnur für den Hl. Geist bereit sein. Die Zündschnur ist Dein und mein Wille, das Bereitsein für die Liebe des Herrn, für seine Feuerliebe des Hl. Geists, welche die Welt erneuert und verwandelt. An Deinem und meinem Platz soll einmal keiner besser gestanden haben als Du und ich!

Wer im Hl. Geist brennt, der steckt andere an. Man kann der Wahrheit widerstehen und der Gnade, aber gelingt dies so leicht mit der Liebe? Sie ist es, die Christen zum Herz der Welt bereitet und es beginnt mit Dir und mir. Am Ende allem göttlichen Heilswirken wird es der Hl. Geist sein, der hervortritt. Im Alten Testament war es der Vater und der Schöpfer, der verehrt und angebetet wurde, im Neuen Testament trat der Sohn hinzu. In der Notzeit der Kirche und den letzten Zeiten ist und wird es der Hl. Geist sein, der die Liebesglut Gottes und sein Licht in den Herzen der Christen stärker fühlen lässt. Ihre Seelen erfahren dadurch eine Erneuerung des Glaubens und der Liebe.

Niemand ist in der Lage seine Seele zu retten ohne auch die anderen retten zu wollen. Der Christ muss deshalb ein weites Herz erlangen, wie Jesu Herz, der Hl. Geist gibt ihm die Fähigkeit dazu. Im Vaterunser trifft man auf weltweite, weltumspannende Bitten. Im Vaterunser kommt kein „ich“ vor, nur ein „Dein“, „uns“ und „unser“. Die Liebe des Hl. Geists, der in die Herzen der Christen ausgegossenen ist, will mit uns die Seelen retten helfen. So wird das Antlitz der Erde erneuert, wie im Ps 103:30 vorhergesagt: „Sendest du deinen Odem aus, so werden sie wieder erschaffen, und du erneuerst die Fläche der Erde“. Der Hl. Geist will mit uns die Welt aus der Gottferne heimholen in die Liebe Gottes. Die Welt gehört dem, der sie liebt!

der emmauspilger

S.D.G.

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